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Es ist abenteuerlich und faszinierend, zu einem unbekannten Ziel aufzubrechen. Doch dauerhaften Ziel-Erfolg gibt es nur mit intelligenten Gedanken, sorgfältiger Planung, exakter Ausführung und nach harter Arbeit. Werner Semmler

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Werner Semmler (5.Kandidat)

Bürgermeister-Check mit 30 Fragen: Interview mit dem Endinger Kandidaten Werner Semmler.

Interview mit Endingens Bürgermeisterkandidat Werner Semmler (Bild: Regionalia)

Wenn sich Menschen in Unternehmen um eine Stelle bewerben, müssen sie in der Regel eine aussagekräftige Bewerbung schreiben, Zeugnisse und Referenzen vorlegen und sich einem Personen-Check unterziehen.

In einigen Staaten müssen Bewerber um öffentliche Ämter sogar eine strenge Sicherheitsprüfung über sich ergehen lassen, Gesundheitszeugnisse vorlegen und ihre Vermögensverhältnisse offenbaren. Nur Donald Trump verweigerte bisher die Veröffentlichung seiner Steuererklärung.

Bei der Bewerbung für das wichtige Amt des Bürgermeisters genügen nur fünf Angabe zum Namen, Wohnort, Beruf, Geburtsjahr und zur Staatsangehörigkeit. Nur daraus können sich die Wählerinnen und Wähler aber kaum ein Urteil über die Bewerber bilden und es bleiben viele Fragen. Die Fragen sind frei. Wer fragt wird klug und lernt. Wer nicht fragt, der kann auch nichts erfahren und lernen.

Unsere Zeitung bemüht sich um objektiven Journalismus und um wahre Vielfalt der Information. Deswegen lehnen wir manipulierte Bericht über Kandidaten ab, bei denen Journalisten selektiv bestimmt haben, was sie über die Kandidaten veröffentlichen, welche ihrer Äußerungen sie bringen und welche sie verschweigen (sogenannte Lückenpresse). Deswegen stellen wir allen Kandidaten die gleichen Fragen und bringen ihre Antworten wörtlich 1:1. Natürlich muss nicht jeder Kandidat jede Frage beantworten. Er kann Antworten umgehen, doch er kann durch die Beantwortung auch Vertrauen gewinnen.

Das sind unser 30 Fragen an Bürgermeisterkandidat Werner Semmler: 

1. Frage: Warum wollen Sie Bürgermeister in Endingen werden?

Antwort: 1. Weil Endingen für die schweren Aufgaben keinen Bürgermeister-Lehrling, sondern einen Profi mit Wissen. Erfahrung und Kompetenz braucht. 2. Weil ich glaube, dass meine Mitbewerber diese fehlende Erfahrungen erst noch mit der Zeit erwerben müssten. 3. Weil sich kein absoluter Profi für das Amt des Bürgermeisters beworben hat. 4. Weil ich glaube, dass Endingen einen starken Mann bracht, um den Einfluss der alten Netzwerke einzudämmen und die Investitionen und Millionen-Schulden zu stemmen. 5. Weil in Endingen zu viel (und teilweise in geheimen Zirkeln) an den Bürgern vorbei entschieden wurde und ich die Bürger wieder zum Souverän ihrer Stadt machen will, statt sie nur zahlen zu lassen.

2. Frage: Welche Fähigkeiten bringen Sie für dieses Amt mit?

Antwort: Ich bin langjähriger Experte für Betriebsführung und Büroorganisation. Ich habe eine Einzelfirma und als Geschäftsführer eine Gruppe von acht GmbH-Gesellschaften geleitet und kann jede Verwaltung führen. Ich war 1986 einer der ersten deutschen Unternehmer, der das „Lean-Management“ eingeführt hat, also ein schlankes Management für die Betriebsführung, um Werte ohne Verschwendung schaffen. Das braucht die Stadt Endingen zur Einsparung von Verwaltungskosten und zum Einsatz der Steuergelder für Investitionen in die Zukunft und in die Bürgergesellschaft.

3. Frage: Haben Sie praktische Verwaltungserfahrungen und ggf. welche?

Antwort: Ja. Ich habe acht Unternehmen verwaltet und Bürobetriebe organisiert. Wir haben Organisationsmittel für Behörden entwickelt und dazu musste ich mich mit allen in Behörden anfallenden Verwaltungsprozessen vertraut machen und Lösungen finden.

4. Frage: Welche Note haben Sie in Ihrem Berufsabschluss, ihrem Diplom oder Staatsexamen erreicht?

Antwort: Note Gut

5. Frage: Haben Sie den Führerschein und welches Auto fahren Sie (Marke, Typ)?

Antwort: Ja ich habe den Führerschein und fahre bescheiden einen VW Golf.

6. Frage: Die psychische Gesundheit und die seelische Stabilität ist für das wichtige Amt des Bürgermeisters extrem wichtig. Waren Sie bereits wegen Depressionen oder einem sogenannten „Burn-out“ in ärztlicher Behandlung?

Antwort: Nein ich bin seelisch gesund. Ich war noch nie in fachärztlicher Behandlung wegen wegen Depressionen und hatte noch nie ein Burn-out-Snydrom.

7. Frage: Viele Bürgermeisterkandidaten nehmen inzwischen einen sogenannten „Bürgermeister-Berater“ in Anspruch, der ihnen Reden und Werbetexte schreibt und sie coacht. Haben Sie einen solchen Berater engagiert und ggf. welchen?

Antwort: Ich brauche keinen Berater, da ich selbst Bürgermeister berate. Ich habe keinen Berater engagiert.

8. Frage: Wer schrieb Ihre Reden und Werbetexte:

Antwort: Ich selbst

9. Frage: Sind Sie Mitglied einer politischen Partei und ggf. welcher?

Antwort: nein. Ich bin in keiner Partei. Ein Bürgermeister muss über den Parteien und Interessengruppen stehen und allen dienen.

10. Frage: Haben Sie in Endingen Gespräche mit den örtlichen Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD, EBG geführt und welche Parteien haben Ihnen ihre offene oder stillschweigende Unterstützung oder Empfehlung zugesagt:

Antwort: Nein. Ich habe mich nur auf Einladung der EBG und der SPD als Kandidat vorgestellt. Mit anderen Parteien hatte ich keine Kontakte und diese führten meines Wissens auch keine Kandidaten-Vorstellungen durch.

11. Frage: Was würden Sie als Bürgermeister von Endingen anpacken?

Antwort:

1. Die Senkung der Verwaltungskosten, um mit diesen Ersparnissen sinnvolle Investitionen zu tätigen, alte Schulden abzubauen und neue Schulden zu vermeiden. 2. Eine radikale Reform der Verwaltung und eine effektivere elektronische Stadtverwaltung um die gesparten Mitteln für die Bürger und für die Vereine einsetzen zu können. 3. Die Vermeidung eines Finanzfiaskos bei der programmierten Kostenexplosionen beim Schulcampus, durch Kostensicherungen und Kontrollen. 4. Die Vermeidung von Mehrbelastungen der Bürger durch städtische Misswirtschaft. 5. Die Sicherung der geplanten Ausgaben durch die Einnahmen

12. Frage: Was wären Ihre drei wichtigsten Ziele als Bürgermeister von Endingen?

Antwort: 1. Die Reform der Verwaltung und der Abbau von Verwaltungskosten 2. Die Verwirklichung des Schulzentrums ohne Kostenexplosionen 3. Die Förderung des Wohles der Bürger, der Vereine und der Unternehmen der Stadt

13. Frage: Was machen Sie, wenn Sie die Wahl verlieren?

Antwort: Ich freue mich über das Leben und über andere Aufgaben. Ich gehe gut zum Essen, trinke ein Viertele Badischen Wein und freue mich über das geschenkte Leben. Wer etwas kann, findet immer neue Aufgaben. Und die Aufgabe ist ja bei den ausserordentlichen Problemen kein Zuckerschlecken. Jedes Volk wählt sich mit Intelligenz oder mit Dummheit die Regierung, die es verdient. Ich würde Endingen weiterhin ein Lächeln schenken.

14. Frage: Wie viel geben Sie für Ihren Wahlkampf, Ihre Berater und Ihre Werbemittel aus und wie bezahlen Sie die anfallenden Kosten?

Antwort: Ich habe keine Plakate ausgehängt, keine Schirme aufgestellt, keine Prospekte und Kataloge verteilt. Ich habe mich nur mit einem persönlichen Brief an die Bürger von Endingen gewandt. Mein Werbeetat ist ganz sicher der Geringste von allen Kandidaten. Er lag bei unter 500 Euro und wurde von meiner Familie gestiftet.

15. Frage: Haben Sie Spenden, Werbemittel oder Sachmittel von Personen oder Unternehmen aus Endingen angenommen und ggf. welche und von wem?

Antwort: nein, keine. Ich bin frei und vollkommen unabhängig, unbefangen und unbestechlich.

16. Frage: Haben Sie Spenden, Werbemittel oder Sachmittel von Personen oder Unternehmen aus Endingen angenommen, die Auftragnehmer der Stadt Endingen sind, mit der Stadt Endingen in Geschäftsbeziehung stehen, Baulanderwartungen hegen oder aktuelle Bauanfragen gestellt haben? Von welchen Personen und Unternehmen?

Antwort: nein, keine. Ich stehe in keinerlei Abhängigkeit und bin unbefangen, unabhängig und unbestechlich.

17. Frage: Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Welche Eigenschaften und welche Fähigkeiten zählen Sie zu Ihren Stärken?

Antwort: Solide Bildung, umfangreiches Wissen, Führungserfahrung, klare Analysen, Durchsetzungskraft, Hartnäckigkeit.

18. Frage: Was sind Ihre Schwächen? Ihre Handicaps, Ihre Nachteile? Sagen Sie bitte nicht, Sie hätten keine.

Antwort: Ungeduld.

19. Frage: Welches sind die größte Irrtümer oder Fehler, die Ihnen in Ihrem Leben unterlaufen sind?

Antwort: Der Irrtum über die Vertrauenswürdigkeit von Menschen und ihren tatsächlichen Fähigkeiten. Der Erwerb eines Kulturgutes, das sich mit den Auflagen des Denkmalschutzes als Millionengrab erwies und nur Aufwand und Kosten und keinen Ertrag brachte. Dafür bekam ich aber Erfahrungen mit Denkmälern, Bauunternehmern und Handwerkern.

20. Frage: Politiker nehmen es mit der Wahrheit nicht immer so genau. Haben Sie auch schon gelogen, oder eine Notlüge gebraucht oder haben Sie immer die reine Wahrheit gesagt?

Antwort: In bin ein Freund der Wahrheit, doch wer die Wahrheit sagt, hat wenig Freunde. Ich habe den Mut zur Wahrheit und lüge nicht. Wenn ich aber sagen würde, ich hätte noch nie gelogen, wäre das auch nicht die Wahrheit. Gewisse Notlügen waren gelegentlich schon erforderlich, um Menschen nicht zu verletzten. Beispiel: Ich gehe nicht gerne an langweilige Geburtstagsfeiern und Hochzeiten. Um mit einer Absage der Einladung nicht zu verletzten, sagte ich dann schon mal, ich hätte andere Termine, ohne zu sagen, dass ich diese der Langeweile vorziehe.

21. Frage: Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Was sind Ihre Hobbys?

Antwort: Ich treibe Sport und lese und schreibe viel. Ich koche gerne und ich liebe die Arbeit in Gärten. Ich helfe gerne anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Ich finde meine Freunde in den Freuden der Anderen.

22. Frage: Welche Bücher; Filme, Reisen haben Sie in Ihrem Leben am meisten beeindruckt?

Antwort: Ich habe ein Leben lang viele Bücher gelesen, insbesondere auch die Werke der großen griechischen, römischen und deutschen Philosophen. Besonders beeindruckt hat mich das Werk „Die Welt als Wille und Vorstellung“ von Arthur Schopenhauer und „Das Ressentiment im Aufbau der Moral“ von Max Scheler. Bei Filmen bevorzuge ich reale Filme über Wissenschaft und Natur. Ich schaue keine gedichteten Kriminalfilme und keine narrativen Science-Fiction-Filme an. Meine Reisen in die Wildnis von Afrika und in die Serengeti waren meine schönsten. Meine Reisen nach Kuba und mein Treffen mit Fidel Castro haben mich besonders bereichert.

23. Frage: Welche Musik und welche Komponisten hören Sie gerne?

Antwort: Ich hörte alle gute Musik gerne. Besonders schätze ich die klassische Musik und höre dort Musik von alle Komponisten. Mein Lieblingskomponist ist Giuseppe Verdi.

24. Frage: Wer sind Ihre Vorbilder, als Mensch?, Als Politiker?

Antwort: als Mensch mein Vater und meine Mutter, als Politiker Konrad Adenauer, Ludwig Erhardt, Barack Obama, Erwin Teufel und Manfred Rommel.

25. Frage: Welches Angebot würde Sie nervös machen?

Antwort: Wenn ich am Sonntag zum Bürgermeister der Stadt Endingen gewählt würde.

26. Frage: Was beeindruckt Sie bei Menschen, welche Eigenschaften schätzen Sie bei Menschen?

Antwort: Intelligenz, Bildung, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Mut, Zuverlässigkeit, Charme

27. Frage: Können Sie auch selbst kochen? Was ist Ihr Lieblingsgericht?

Antwort: Ja, natürlich kann ich als langjähriger Restaurant-Kritiker auch gut Kochen. Ich habe viele Lieblingsgerichte, nicht nur nur eines. Zum Beispiel: Geschmelzte Steinpilze aus dem Schwarzwälder Buchenwald an breiten Nudeln, Gambas nach meinem Rezept an geträufelten Avocados oder eine Nudelsuppe oder Kartoffelsuppe nach dem Rezept meiner Mutter.

28. Frage: Das Leben ist vergänglich. Alles ist uns nur geliehen. Alle Werte, alle Macht, alle Menschen, unser Vermögen und auch unser eigenes Leben. Wenn Sie wüssten, dass Sie im nächsten Monat sterben müssten, was würden sie sich heute noch wünschen und was wollten Sie Ihren Mitmenschen dann jetzt noch sagen?

Antwort: Wünschen würde ich mir nur noch, in diese sehr kurzen Zeit noch jeden Tag lachen, weinen und mich freuen zu können. Wenn man ein reiches Leben gelebt hat, werden alle Wünsche klein.

Sagen würde ich den Menschen noch: Danke für das Leben mit Euch. Danke, dass ich Euch gehabt habe und mit Euch leben durfte, auch wenn ich manchmal nicht bequem war. Verzeihung für meine manchmal harte Kritik. Ich habe versucht, in der Kritik meine Liebe zur Verbesserung der Menschen zu verstecken und den Sinn für Wandel und Veränderung zu wecken. Doch bitte: Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss, sang Udo Jürgens! Und Konrad Adenauer wurde mit 73 Jahren zum ersten mal zum Bundeskanzler gewählt.

29. Frage: Wenn Sie mit nur zehn Personen auf eine einsame Insel müssten, wen würden Sie mitnehmen?

Antwort: Meine Familie, meine Lebenspartnerin und meine besten Freunde, aber bitte ohne die Schmeichler Felix Fischer und Tobias Metz.

30. Frage: Wie würden Sie Ihren Charakter und ihre gegenwärtige Stimmung beschreiben?

Antwort: Charakter: Aufrichtig, unbequem, aber zuverlässig. Stimmung: Heiter und mit einem Lächeln auf das geschenkte Leben. Keep smiling und C'est la vie!

Wir danken Ihnen für dieses Interview. Schön, dass unsere Leser Sie ein bisschen besser kennenlernen durften. 

Homepage des Kandidaten:

www.endingen-braucht-klartext.de/

  (Endinger Nachrichten, Artikel-Nr. 14002)

Angelegt am 01.11.2018 09:57.

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