Die Bürgermeister des südlichen Schwarzwald-Baar-Kreises machen sich wegen der befürchteten und erwarteten Aufgabe des Kreiskrankenhauses Donaueschingen große Sorgen um die Notfallversorgung in ihren Städten und Gemeinden. In einem SOS-Notruf fordern sie einen Ausgleich, falls die Trägergremien des Schwarzwald-Baar-Klinikums eine Aufgabe des Klinikstandortes Donaueschingen beschließen. Ihren „öffentlichen Notruf“ richten sie in einem „Appell“ an die Trägergremien. Die Bürgermeister des südlichen Schwarzwald-Baar-Kreises haben gewiss viele Freunde und Bekannte, aber offensichtlich nur wenige Nothelfer in dieser Causa. Es sollte kein Notruf 08:15 sein! Weil die Funktionäre des Trägergremiums aus Villingen-Schwenningen ganz offensichtlich die steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger aus dem südlichen Kreisgebiet mit der bisherigen Klinik Kreiskrankenhaus „abhängen“ wollen, richtet sich ihr leidenschaftlicher Appell an ihre Ehre, an ihre Fürsorgepflichten und an ihren Gerechtigkeitssinn. Die Bürgermeister wollen sich in der Bestimmung der Notvorsorge im Schwarzwald-Baar-Kreis nicht wie das fünfte Rad am „Kreiskrankenwagen" fühlen und ihre Städte und Gemeinden im Notfall betriebsbereit sehen.
Regionalia: Deutsche Zeitung für kostenloses, werbefreies, gemeinnütziges freies Wissen und wahre Information veröffentlicht nachfolgend den Appell der Bürgermeister, berichtet über das Ergebnis und weist darauf hin, dass schon Reichskanzler Otto von Bismarck schrieb: „Ein Appell an die Furcht findet im deutschen Herzen niemals ein Echo“. Man darf gespannt sein, ob das „Kreisherz“ im Schwarzwald-Baar-Kreis für alle schlägt.
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