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Mittwoch, 29. April 2026
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Kein SOS-Notruf 0815: Bürgermeister im südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis mit echtem Mahnruf!

Kein SOS-NOTRUF 0815: Bürgermeister im südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis mit echtem Mahnruf!! (Bild: Regionalia)

Die Bürgermeister des südlichen Schwarzwald-Baar-Kreises machen sich wegen der befürchteten und erwarteten Aufgabe des Kreiskrankenhauses Donaueschingen große Sorgen um die Notfallversorgung in ihren Städten und Gemeinden. In einem SOS-Notruf fordern sie einen Ausgleich, falls die Trägergremien des Schwarzwald-Baar-Klinikums eine Aufgabe des Klinikstandortes Donaueschingen beschließen. Ihren „öffentlichen Notruf“ richten sie in einem „Appell“ an die Trägergremien. Die Bürgermeister des südlichen Schwarzwald-Baar-Kreises haben gewiss viele Freunde und Bekannte, aber offensichtlich nur wenige Nothelfer. Es sollte kein Notruf 08:15 sein! Weil die Funktionäre des Trägergremiums aus Villingen-Schwenningen ganz offensichtlich die steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger aus dem südlichen Kreisgebiet mit der bisherigen Klinik „abhängen“ wollen, richtet sich ihr leidenschaftlicher Appell an ihre Ehre, an ihre Fürsorgepflichten und an ihren Gerechtigkeitssinn. Die Bürgermeister wollen sich in der Bestimmung der Notvorsorge im Schwarzwald-Baar-Kreis nicht wie das fünfte Rad am „Kreiskrankenwagen" fühlen und ihre Städte und Gemeinden im Notfall betriebsbereit sehen.

Regionalia: Deutsche Zeitung für kostenloses, werbefreies, gemeinnütziges freies Wissen und wahre Information veröffentlicht nachfolgend den Appell der Bürgermeister, berichtet über das Ergebnis und weist darauf hin, dass schon Reichskanzler Otto von Bismarck schrieb: „Ein Appell an die Furcht findet im deutschen Herzen niemals ein Echo“. Man darf gespannt sein, ob das „Kreisherz“ im Schwarzwald-Baar-Kreis für alle schlägt. 

Bürgermeister des Südkreises formulieren Appell
zur ambulanten Notfallversorgung

"Die Bürgermeister des südlichen Schwarzwald-Baar-Kreises Jonathan Berggötz (Bad Dürrheim), Markus Keller (Blumberg), Micha Bächle (Bräunlingen), Michael Schmitt (Brigachtal), Erik Pauly und Severin Graf (Donaueschingen) sowie Patrick Haas (Hüfingen) setzen sich in einem gemeinsamen Appell an die Trägergremien des Schwarzwald-Baar-Klinikums für eine nachhaltige Sicherung der regionalen Notfallversorgung ein.

Die Entscheidung über die Zukunft des Klinikstandorts Donaueschingen steht kurz bevor. Angesichts dieser grundlegenden Veränderung der Kliniklandschaft beziehen auf Initiative des Donaueschinger Oberbürgermeisters Erik Pauly die Bürgermeister der Südbaar klar Stellung: In einem gemeinsamen Appell fordern sie die Trägergremien auf, dass das Klinikum bei einer Schließung des Klinikstandorts in Donaueschingen einen Teil der dadurch erzielten Einsparungen für den Aufbau einer ambulanten Notfallversorgung im südlichen Schwarzwald-Baar-Kreis einsetzt.

Das Gutachten von WMC Healthcare prognostiziert bei der Schließung Einsparungen von rund 77,5 Millionen Euro in den kommenden 10 Jahren. Im Appell fordern die Bürgermeister im Ausgleich für die Schließung des Klinikstandorts Donaueschingen einen substanziellen finanziellen Beitrag in den Aufbau einer ambulanten Notfallversorgung im Südkreis zu leisten. Ziel sei eine ausgewogene ärztliche Versorgung im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis, die den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger im Schwarzwald-Baar-Kreis gerecht wird.

Wenn das Klinikum nur ein Zehntel dieser Einsparungen für den Aufbau einer ambulanten Notfallversorgung im Südkreis einsetzt, stehen für dieses Projekt 775.000 Euro jährlich für die nächsten 10 Jahre zur Verfügung. Bei einer Schließung des Donaueschinger Klinikstandorts halte ich es für angemessen, wenn zumindest ein kleiner Teil der dadurch erzielten Einsparungen wieder in die ärztliche Versorgung des Südkreises zurückfließt. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein!" erklärt Oberbürgermeister Erik Pauly."

PM der Stadt Donaueschingen 

  (Regionalia:Deutsche Zeitung:Schwarzwald-Baar, Artikel-Nr. 18897 ISSN 2698-6949)

Angelegt am 29.04.2026 14:34.

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