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Donaueschingen
Dienstag, 12. Mai 2026
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Kultur

Französischer Besuch von „Saverne Acceuil“ in Doonaueschingen

Französischer Besuch von „Saverne Acceuil“ in Doonaueschingen (Bild: Kulturamt Donaueschingen)

Am 5. Mai durfte die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) 43 Freunde aus unserer französischen Partnerstadt Saverne in Donaueschingen willkommen heißen.
Im Rathaus wurden die Gäste vom ehemaligen Bürgermeister Bernhard Kaiser und der Präsidentin der DFG, Nicole Nivoley, bei einem Glas Sekt herzlich begrüßt. 

In seinem geschichtlichen Rückblick erinnerte Bernhard Kaiser an die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft. Mit dem Élysée-Vertrag, den Charles de Gaulle und Konrad Adenauer 1963 unterzeichneten, wurde der Grundstein für eine neue Ära der Zusammenarbeit gelegt. Bereits 1964 entstand die Städtepartnerschaft mit Saverne, ein Jahr später wurde in Donaueschingen die Deutsch-Französische Gesellschaft gegründet. Ein Stück Frankreich prägte Donaueschingen zudem bis 2014 durch die Garnison des 110. französischen Infanterieregiments. Die französischen Mitbürger bereicherten das Leben in der Stadt in vielerlei Hinsicht und bis heute lebt diese Verbundenheit durch gemeinsame Begegnungen, Feste und Märkte weiter. Gerade in einer Zeit des gesellschaftlichen und politischen Wandels sei, so Kaiser, die Pflege der Städtepartnerschaft wichtiger denn je.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit einem reichhaltigen Buffet im Restaurant Ochsen machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg zum Donauzusammenfluss, dorthin, wo „Brigach und Breg die Donau zu Weg bringen“. Auf der Fahrt erläuterte Bernhard Kaiser die Zukunftspläne für das ehemalige Kasernengelände, das von der Stadt erworben wurde und auf dem künftig rund 400 Wohnungen entstehen sollen.

Am Zusammenfluss selbst berichtete er sachkundig über die umfangreiche Renaturierung des Areals, die zu großen Teilen durch Fördermittel der Europäischen Union ermöglicht wurde. Auf einem Kilometerstein ist die offizielle Länge der Donau mit 2.779,898 Kilometern angegeben, wobei sich diese Zahl durch das stetige Wachstum des Donaudeltas immer wieder verändert. Besondere Aufmerksamkeit fand auch die große Holzmurmelbahn am Donauzusammenfluss, die die Stationen des Flusses auf seinem Weg durch zehn europäische Länder bis ins Schwarze Meer symbolisiert.

Für Gäste, denen der Spaziergang zu beschwerlich war, bot Nicole Nivoley parallel eine Führung durch die Kunstausstellung Regionale im Bartók-Saal an. Den gelungenen Tag ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich bei Kaffee und Kuchen im Café Hengstler in geselliger Runde ausklingen.

MIgeteilt vom Kulturamt der Stadt Donaueschingen

 

  (Regionalia:Deutsche Zeitung:Donaueschingen, Artikel-Nr. 19165 ISSN 2698-6949)

Angelegt am 12.05.2026 12:12.

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