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Mittwoch, 24. Juni 2026
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Knock-out mit geistiger Kraft: Ist der schönste und sportlichste Donaueschinger Stadtrat Tevfik Ceylan auch der Intelligenteste?

Damit Geist Geld, Macht und Kraft schlägt, muss man mit Zivilcourage mutig kämpfen und darf kein feiger Ja-Sager sein, der, wie ein angeschlagener Boxer im Ring, das Handtuch wirft. Am Dienstagabend (23.6.2026) kam es in der Sitzung des Gemeinderates zu einem „Knock-out“ mit geistiger Kraft und man hielt den Atem an.

Wie bei einem Boxkampf mit dem legendären Boxer Lennox Lewis hörte man den „Ringrichter“ in der ehrwürdigen Donauhalle, den sitzungsleitenden Oberbürgermeister Erik Pauly (in satirischer Metapher), fast schon „sechs, drei, sieben, fünf“ brüllen, als diesem die „Bären-Felle“ für eine bereits sicher geglaubte Abstimmung in seinem Sinne trotz seiner „scheinfreundlichen Engelszungen“ davonschwammen. Er hatte in seinem seitenlangen Antrag begründet, warum die exklusive Ausschreibung der Vergabe der gastronomischen Bewirtung der Donauhalle an ein einziges Catering-Unternehmen das Wahre sei, doch er hatte seine Rechnung ohne Tevfik Ceylan gemacht. Das kampferprobte „Kraftpaket“ Tevfik Ceylan, nicht nur Stadtrat der unabhänigen Wähler, sondern auch erfolgreicher Trainer des FC Aasen, hatte von dem berühmten Boxer Muhammad Ali wohl gelernt, dass man „schweben wie ein Schmetterling und stechen wie eine Biene“ können muss.

Wie in einem verzweifelten „Stoßgebet“ versuchte Pauly, den Gemeinderat auf seine Seite zu bringen, um die lukrative Alleinbewirtschaftung der Donauhalle ausschreiben und am Schluss danach eine lukrative „Exklusiv-Konzession“ vergeben zu können. Zunächst schien es so, als wollten die Stadträte dem OB, wie lammfromme brave Schafe, seinem „Beschlussvorschlag“ folgen. Hatte dieser doch in seiner seitenlangen Begründung „Partei ergriffen“ und ausgeführt, dass sich das bisherige „Bewirtungs-Monopol“ fast 16 Jahre bewährt hat und folglich richtig war und man mit dem bisherigen Catering-Unternehmer „einen überaus zuverlässigen Partner“ habe, „welcher eine gute Qualität lieferte“. Bei solchem verdächtigem OB-Lob mögen bei manchem gut informierten Zuhörer die Alarmglocken geklingelt und er mag an die lebensrealen Gefahren der grassierenden Korruption in der öffentlichen Verwaltung gedacht haben, die überall dort lauern, wo lukrative Aufträge für Bauleistungen, Gutachten, Beratungen, Dienstleistungen, Konzessionen, Baugenehmigungen, Baufenster, Befreiungen, Erlaubnisse und anderes erteilt werden und wo die Vorteils-Gewinner versuchen, die Vorteils-Gewährer mit viel Fantasie, raffinierter Cleverness und Gratis-Zugaben freundlich zu stimmen.

Es schien, als würde Erik Pauly diesen Kampf gewinnen und der Gemeinderat die Ausschreibung (wie vom OB gewünscht) beschließen. Doch kurz vor der Abstimmung bat Donaueschingens vermeintlich schönster und sportlich-kraftvollster Stadtrat Tevfik Ceylan um das Wort. Ceylan bemühte seinen wachen Geist. Er beantragte eine Absetzung und Vertagung der Entscheidung und lieferte dafür eine überzeugende Begründung. Ganz so, wie man es von einem kreativen und kritischen, von den Bürgern gewählten Gemeinderat erwarten würde, der nicht einfach blind der Verwaltung und dem Oberbürgermeister folgt. Die Begründung war so sorgfältig, intelligent und stichhaltig, dass ihm selbstverständlich sofort Markus Milbradt, der Fraktionssprecher der GUB – Gemeinschaft der unabhängigen Bürger, beisprang, gefolgt von Niko Reith, dem Fraktionssprecher von Freien Wählern und der FDP. Auch Michael Blaurock, der Sprecher der Grünen, schloss sich an. Selbst CDU-Fraktionssprecher Marcus Greiner, der am selben Tag noch die Genehmigung eines lukrativen Ingenieurhonorars in Zusammenhang mit dem Hindenburgring/Friedhofstraße über 146.738,13 Euro durch den Gemeinderat verbuchen wollte, konnte sich dem Geist von Tevfik Ceylan nicht verschließen und wollte „mit Bedingungen“ einer Vertagung zustimmen.

Die Zuhörer erlebten mit der sichtbaren Erkenntnis, dass nicht der Oberbürgermeister, sondern der Gemeinderat die Stadt regiert, eine Sternstunde des Gemeinderates; Tevfik Ceylan war mit leiser, intelligenter Stimme in der Donauhalle "geflogen wie ein Schmetterling und hatte gestochen wie eine Biene“, Erik Paulys Mehrheit kippte und der Stadtrat beschloss mit großer Mehrheit die Absetzung des Antrags und die Vertagung der Entscheidung.

Wie einst Weltstar Sugar Ray Leonard hatte Ceylan dem OB bewiesen, was es ist, „ein Mann zu sein, ein Gladiator, ein Kämpfer“ – und dass nicht nur mächtige und reiche Männer, sondern auch arme, intelligente und starke Männer gewinnen können.

Die überzeugende Begründung des Stadtrats Tevfik Ceylan spricht für sich selbst und für gesunden Menschenverstand!

Regionalia, die kostenlose, werbefreie und gemeinnützige Deutsche Zeitung für freies Wissen und wahre Informationen, veröffentlicht nachfolgend den vollen Wortlaut der Rede des Stadtrats Tevfik Ceylan im Donaueschinger Gemeinderat.
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