Zurzeit wirbelt ein gewisser Stefan Lubowitzki aus Freiburg die Friedhöfe und Kommunen des Landes auf. Er berühmt sich als „führender Friedhofsexperte“ und Marktführer Deutschlands mit rund 35 Jahren Erfahrung und soll unter seiner Firma WEIHER GmbH mit sogenannten „Workshops“ und „Friedhofs-Konzepten“ kräftig bei Kommunen im ganzen Land vermeintliche Honorare und Entgelte abkassieren. Tatsächlich ist Lubowitzki aber erst 2021 als Geschäftsführer und Gesellschafter bei der Weiher GmbH eingestiegen. Zuvor war Lubowitzki als „Sport-Entertrainer“ tätig und rühmte sich mit der Expertise von 25 Jahren Erfahrung als „Stadionsprecher, Moderator und Sport-Entertainer“. Lubowitzki hatte die Weiher GmbH, nach der Gründung 2008 durch den Marketing-Experten Tobias Weiher (jetzt Mahalo-Marketing GmbH in Zürich), 2021 vom bisherigen Geschäftsführer Veit Cornel Hilser übernommen. Marketing-Experte Weiher wirbt für sich mit dem Slogan: „Die Verwandlung von Blei in Gold – in Businnes, Teams und Menschen“. Die „bleischweren“ Friedhöfe der Städte und Gemeinden in „goldene Honorare“ für Weiher, in Zahllasten für die Gemeinden und in höhere Gebühren für die Angehörigen von verstorbenen „zu verwandeln“, das scheint das neue Ziel der früheren Buddys Weiher & Friends zu sein.
Veit Cornel Hilser handelt in seiner Firma „Salcona e.K.“ mit Verpackungsmaterialien und Verbrauchsgütern und war nach Tobias Weiher Geschäftsführer der Weiher GmbH, die zuvor ebenfalls damit handelte und kein „Friedhofsexperte“ war. Veit Cornel Hilser engagierte sich auch in der „Tank You Hero eG“. Weiler, Hilser und Lubowitzki sind oder waren „Best Friends“ mit dem Schwerpunkt Coaching und Changemanagement, Strategieberatung und Consulting. Stefan Lubowitzki kam vermeintlich auf die "Geschäftsidee", den Kommunen den noch vollkommen unbestimmten Wandel im Geschäft mit dem Verkauf von sogenannten „Strategie-Workshops“, Friedhofs-Konzepten und sonstigen Dienstleistungen teuer zu verkaufen, durch seinen spekulativen, aber verkäuferisch wirksam vorgetragenen Blick in die unbekannte Glaskugel der künftigen Entwicklung des Bestattungswesens. Lubowitzki will den Kommunen möglichst sein „Gesamtpaket Friedhof“ verkaufen und daran verdienen. Er argumentiert mit den Verlusten der Kommunen im Friedhofswesen und verkauft ihnen in der Regel zunächst für ein saftiges Honorar einen sogenannten „Strategie-Workshop“, zu dem der Bürgermeister, die Gemeinderäte und die örtlichen Vertreter der Kirchen und des Bestattungswesens eingeladen werden. Bereitwillig geben die Friedhofsverwaltungen Lubowitzki die Friedhofs- und Bestattungsdaten, und er kann sie wirkungsvoll und mit Bildern in seinen Verkaufsvortrag einarbeiten. In diesem Forum erhält er unter dem Deckmantel der fachkundigen Beratung eine optimale, bezahlte Verkaufsveranstaltung für seine Dienstleistungen. In Wahrheit ist er aber nicht selbstloser „Berater“, sondern gewiefter Verkäufer. Er zieht die Gemeinde danach in vermeintliche Knebelverträge, die im freien Werturteil so genannt werden dürfen, weil sie die Gemeinden in der Folge zu mehrfachen Zahlungen verpflichten. Die Teilnehmer werden in dem bezahlten „Workshop“ mit Notizblock, Schreibgerät und Ideen-Kärtchen versorgt, dürfen Anregungen und Ideen einbringen und arbeiten damit unbewusst an der von Lubowitzki mit viel Sprachwitz vorbereiteten künftigen Auftragserteilung für seine Weiher GmbH durch den jeweiligen Gemeinderat. Weiher verspricht ein Friedhofs-Konzept, bei dem die Kommunen und Friedhofsverwalter nicht mehr selbst kalkulieren, rechnen, Einsparungen vornehmen oder Gebühren erhöhen müssen, sondern sich bequem auf ein willkommenes Alibi, nämlich auf das selbst entwickelte Friedhofs-Konzept von Weiher, verlassen dürfen. Danach füllt Weiher die Daten in seine Programme, vereinigt seine Raster-Schablonen mit den spezifischen Daten und Bildern der betreffenden Gemeinden und präsentiert „mit Pauken und Trompeten“ und mit großen Worten und großer öffentlicher Wirkung das von der Gemeinde erstellte „Neue Friedhofs-Konzept“. Nachdem er das Honorar für den sogenannten Strategie-Workshop kassiert hat, kassiert er weitere Honorare von den Gemeinden.
Mehr dazu folgt in Kürze hier!
Wir haben an die Firma Weiher diese Fragen gestellt:
Sehr geehrter Herr Lubowitzki,
für einen umfassenden und ausführlichen Bericht über künftige Friedhofsgestaltung bitte ich Sie um Beantwortung folgender Pressefragen:
Sie teilen mit, Sie seien bundesweit das einzige Unternehmen, das sich als „Friedhofsexperten“ zu 100 % ganzheitlich auf Friedhofsentwicklung spezialisiert habe und derzeit 362 Projekte betreue.
Pressefragen:
Welches sind die 362 Projekte?
Bitte senden Sie uns eine Liste mit den Namen der 362 Projekte/Gemeinden
Wie sind Ihre Preise für Ihre angebotenen einzelnen Module?
Bitte senden Sie uns eine vollständige Preisliste
Sie bieten einen sogenannten Strategietag als Workshop an.
Was kostet so ein Strategietag die jeweilige Kommune?
Berechnen Sie allen Kommunen die gleichen Preise oder haben Sie für den Strategietag unterschiedliche Preise?
Was ist in dem Preis für den Strategietag/Workshop enthalten?
Wie geht es danach weiter?
Welche Kosten berechnen Sie in der Folge für welche Leistungen?
Was kostet eine Machbarkeitsstudie und was ist im Preis enthalten?
Was berechnen Sie für Strategieberatungen?
Was berechnen Sie für diese Planungen?
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Friedhofkonzeption
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Objektplanung
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Bereichsplanung
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Bedarfskalkulation
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Personalplanung
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Vermessung
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Digitalisierung
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Bodengutachten
Was berechnen Sie für den Betrieb?
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Gebührenkaluklation
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Satzungserstellung
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Marketing
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Projektmanagement
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Projektoptimierung
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Erfolgssicherung
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Beratung
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Belegsteuerung
Was berechnen Sie für Grabsysteme?
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Baumgrabsysteme
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Wiesengrabsysteme
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Urnenwände
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Urenenstelen
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Innenkolumbarien
In einer getrennter Recherche befragen wir die betroffenen Gemeinden zu ihren geleisteten Zahlungen.