„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!" Diese Aphorismen für ein kluges Leben, aus Goethes Erinnerungen von 1827, könnten in „Finanzkrisenzeiten“ bei der klammen Stadt Donaueschingen einen neuen, tiefen und intelligenten Sinn bekommen.
Denn die Stadt sollte dringend sparen und muss sich als kleine „große Kreisstadt“ dennoch den teuren Luxus eines zweiten Bürgermeisters leisten, obwohl ihr derzeitiger "Ober-Bürgermeister" Erik Pauly möglichst viel allein entscheiden will und vermeintlich zuviel wertvolle Arbeitszeit mit "Grüß-August-Veranstaltungen" verplempert. Bald stellt sich die Frage, wer im Rathaus wird der „2. machtschwache Graf von Donaueschingen“, nach Severin Graf? Will heißen: Wer wird nach dem Verzicht von Sverin Graf auf eine erneute Bewerbung neuer, hauptamtlicher „Erster Beigeordneter“ (Bürgermeister) der Stadt Donaueschingen unter dem omnipräsenten OB Erik Pauly? Könnte man sparen mit einem Rathaus-Eigengewächs?
Die politische Auseinandersetzung um die Frage, ob Donaueschingen ein sachkundiges, machtvolles Gegengewicht zum zunehmend angezweifelten Oberbürgermeister Erik Pauly braucht, ist eröffnet. Dieser Leitartikel befasst sich damit:
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