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Samstag, 27. Juni 2026
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Bestattungskosten-Erhöhung statt Verwaltungskosten-Einsparung: Gebühren-Gier statt Abschieds-Liebe beim Tod in Donaueschingen?

Expression der Liebe beim Abgang vom Leben ins Jenseits oder Obsession bei der Begierde nach noch höheren Bestattungsgebühren durch die Stadt Donaueschingen?

Obwohl die Digitalisierung und die Verwaltungsektronik überall zum Stellenabbau in der Wirtschaft, bei Banken und Sparkassen und in der Dienstleistung führen, hat die Stadt Donaueschingen unter dem jetzigen Oberbürgermeister Erik Pauly so viele Beamte, Angestellte und Berater wie noch nie (rund 500 Beschäftige!). Die Stadt leidet an ihren atemberaubenden Verwaltungskosten, die einen Großteil der üppigen Steuereinnahmen, Gebühren und Zuwendungen verschlingen. Donaueschingen hat kein „Einnahmen-Problem“, denn seine tüchtigen Bürger und Bürgerinnen zahlen fleißig ein, sondern ein AUSGABEN-Problem. Muss Donaueschingen Schulden machen, weil es unter OB Erik Pauly vermeintlich über seine Verhältnisse lebt?

Nun soll überall an der Erhöhung der Kosten für die Bürgerinnen und Bürger, statt an der Kürzung der Kosten der Verwaltung geschraubt werden. Macht der gewählte Gemeinderat jeden Kostenerhöhungs-Ritt des OB mit oder stoppt er die vermeintliche Preiserhöhungs-Obsession der Stadtverwaltung? Nachdem es brutale Erhöhungen der Wasserkosten und vieler anderer Abgaben und Gebühren gab, soll jetzt auch das Sterben in Donaueschingen teurer gemacht werden. Will sich die Stadt an höheren Gebühren mit dem Tod bedienen? Gebühren-Gier statt Verabschiedungs-Liebe für die Sterbenden in Donaueschingen?

Dazu sollen am Dienstag, den 23.6.2026, im Gemeinderat die Satzung und die Erhebung von Grabplatz- und Bestattungsgebühren geändert werden. Wie fast immer, wenn es um zusätzliche Ausgaben oder Einnahmen geht, muss für das Abstimmungsgremium im Gemeinderat eine plausible Rechtfertigung her. Beschafft sich OB Pauly diese Rechtfertigung schon wieder mit einem teuren, aber in seinem Sinne urteilenden Sachverständigen oder Gutachter? Nach dem Motto: Will man die Zustimmung zu seinen Begehren erreichen, beauftrage man die richtigen Gutachter und Berater ???

Früher waren Berater und Gutachter oft Lehrer und Nothelfer, heute sind sie oft befangene „Verkäufer“, die beim Versuch, uns zu helfen, mit üppigen Honoraren nach unserem Bankkonto greifen, auf ihr eigenes Interesse besonders gut achten und sich oft auch selbst gut bedienen. Viele glauben, gute, sachkundige und erfolgreiche Führungskräfte brauchen keine teuren Berater. Nur Schuldenmacher bräuchten Berater. Wer als Unternehmer nicht mehr ausgibt, als er einnimmt, braucht keine Berater.

Weil jeder Oberbürgermeister nur eine Stimme im Gemeinderat hat und alle wichtigen Entscheidungen in einer Gemeinde nicht durch den OB, sondern durch den Gemeinderat zu treffen sind, ist ein Oberbürgermeister nach der Gemeindeordnung nur so mächtig, wie sein gewählter Gemeinderat schwach ist. Ein starker und intelligenter Gemeinderat regiert die Stadt und den Oberbürgermeister, nicht umgekehrt. Man darf also gespannt darauf sein, ob der Gemeinderat die gewünschte Gebührenerhöhung für das Sterben und für das Bestatten in Donaueschingen einfach durchwinkt oder zur Beratung darüber vertagt, ob durch Abbau der Verwaltung um 10 % und eine Absenkung der Verwaltungskosten ein vermeintlicher "Geldraub" bei den Bürgern vermieden werden kann.

In Donaueschingen sollte wegen der Bestattungskosten nicht das Urteil »Optimi consiliarii mortui« („Die Toten sind die besten Ratgeber“) gelten, sondern die Erkenntnis ihrer Hinterbliebenen, dass sich die Stadt nicht wegen ihrer hohen Verwaltungskosten an den Sterbenden und den Toten bereichern muss.

Weil Oberbürgermeister Erik Pauly dem Gemeinderat in seiner Sitzung vom 23.6.2026 bereits einen fix- und fertigen Entwurf einer neuen Friedhofsgebührensatzung über die Erhebung von Grabplatz- und Bestattungsgebühren zum Abnicken vorlegen will, hat Regionalia, die kostenlose, werbefreie und gemeinnützige Deutsche Zeitung für freies Wissen und wahre Informationen, genauer recherchiert und der Stadtverwaltung weitere Fragen gestellt. Nach vertraulichen Informationen unserer Zeitung besteht nicht nur eine gewisse Frustration über die Stadtverwaltung in der Bevölkerung, sondern auch im Stadtrat. Nachdem erst jüngst eine Stadträtin ihr Mandat aus persönlichen Gründen zurückgegeben und eine weitere Stadträtin das Mandat (als Nachrückerin) erst gar nicht angenommen hat, soll es weitere Stadträte geben, die einen Rückzug planen und sich bei den nächsten Gemeinderatswahlen nicht mehr aufstellen lassen wollen.

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