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Sonntag, 8. März 2026
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Aasens „Methusalem“ wurde 97: Maler Oskar Huber ist der älteste Bürger von Aasen!

Er war einer der ersten und bekanntesten selbstständigen Unternehmer von Aasen und er wurde nach einem reichen Leben mit einem fast so biblischen Alter beschenkt, wie man es, nach der damaligen Zeitrechnung, nur „Methusalem“ zuschrieb: Oskar Huber wurde jetzt 97 Jahre alt! Er wurde am 4. März 1929 in Pfohren geboren und ist somit jetzt der älteste Bewohner von Aasen. Am 20.11.1955 heiratete Oskar Huber seine Frau Klara Huber, geborene Sieger. Es war damals eine Heirat in bitterer Armut, aber in großer unzerbrechlicher Liebe. Deswegen hielt die Huber-Ehe 67 Jahre lang in ewiger, treuer Liebe bis zum Tod von Klara Huber am 20.10.2022. Aus der Ehe gingen die Kinder Harald Huber und Helga Huber hervor. Beide Kinder betreuen den Vater noch täglich und beschützen ihn in diesem hohen, seltenen Alter. Inzwischen ist Oskar Huber stolzer Opa und Uropa geworden. Seine Tochter Helga brachte ihm die Enkelin Katharina zu Welt und sie die Urenkel Kate und Kleo. Seine Familie ist in diesem gesegneten Alter jetzt sein ganzes Glück.

Huber ist einer der bekanntesten Persönlichkeiten des schönen und malerischen Dorfes Aasen, denn der gelernte Malermeister hat nach dem Krieg und dem Wiederaufbau bunte Farben und Tapeten in viele Wohnzimmer und Häuser von Aasen gebracht. Oskar Huber hat den damals aus Armut aufstrebenden Aasenern schon früh vermittelt, dass Farben den Alltag des Lebens schöner färben. Oscar Huber wollte schon in seiner Jugend Maler werden, und er brachte es mit Begabung und großem Fleiß zu etwas. Später erkannte der gelernte Maler- und Lackierermeister, dass Autos das neue Statussymbol der Deutschen wurden. Er hatte begriffen, dass die Farben der Autos auch Illusionen befriedigen und die Toleranz für die Wünsche der Autofahrer auch Farben des Lebens sind. Huber baute seinen Betrieb „Huber Color-Technik“ zielstrebig zu einem großen Spezialunternehmen für bunte Autolackierungen aus und etablierte es zu einem der Marktführer im Schwarzwald-Baar-Kreis. Lange gehörte Huber mit seinem Betrieb (im Unternehmer-Trio Sieger-Maus-Huber) zu den größten Arbeitgebern des Dorfes. Erst nach dem Jahr 2000 kamen neue, junge Unternehmer dazu. Später übertrug Oskar Huber seinen Betrieb auf seinen Sohn Harald Huber, der ihn in seinem Rentenalter vor einigen Jahren an Marcel Vogt abgab.

Wer Oskar Huber persönlich kannte, wusste, dass er ein malerischer Poet und ein exzellenter Handwerker ist. Huber überließ nichts dem Zufall und war auch ein vorbildlicher Ordnungsmensch. Sein Betrieb hinterließ niemals, wie bei manchen anderen, den Eindruck eines chaotischen und schlampigen Abstellplatzes, sondern alles war stets fein säuberlich (Bigo-Bello) aufgeräumt. Oskar Huber hatte nicht nur guten Geschäftssinn, sondern auch soliden Ordnungssinn. Oskar Huber war nicht ein Mann der großen Worte, sondern der stillen, leisen Taten, aber auf sein Wort konnte man sich auch ohne Vertrag verlassen.

Der Maler Oskar Huber wusste aber auch, dass der beste Maler immer noch die Natur ist. Deshalb war er stets naturverbunden und im Herzen war er ein „Grüner“ ohne Parteibuch. Denn er ging mit seiner Frau und seinen Kindern stets zum Sammeln von Kräutern und Pilzen. Huber war der „Paracelsus von Aasen“, denn er kannte jedes Kraut in unserer Natur und seine Wirkung. Denn Oscar Huber war ein Maler und die Bilder und Erfahrungen seines Lebens können mehr sagen als tausend Melodien. Und so möchte man Oskar Hubert zu seinem 97. Geburtstag (und den Aasenern) mit den Erkenntnissen des berühmten holländischen Malers Vincent van Gogh antworten, der schrieb: „Denn die Maler begreifen die Natur und lehren uns, sie zu sehen!“

Regionalia, die kostenlose, werbefreie, gemeinnützige Internet-Zeitung für freies Wissen und wahre Information, gratuliert dem Jubilar und wünscht ein langes Leben.

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