Lichtstreifen am Finanzloch-Horizont der Stadt: Ein Halleluja für die Stadtwald-Chefs Dr. Frieder Dinkelaker und Dominik Bader!
Lichtstreifen am Finanzloch-Horizont der Stadt: Ein Halleluja für die Stadtwald-Chefs Dr. Frieder Dinkelaker und Dominik Bader! (Bild: Werner Semmler)
Halleluja in der Donauhalle: „Lobt Jahwe den Herrn“ – das sangen, metaphorisch gemeint, die Stadträtinnen und Stadträte in der jüngsten Sitzung des technischen Ausschusses des Gemeinderates der Stadt Donaueschingen am 5.5.2026. Das „Halleluja“ sangen sie aber nicht auf den vermeintlich größten „Stadtgeldausgeber“, den sitzungsleitenden Oberbürgermeister Erik Pauly, sondern auf die anwesenden „Geldbringer“, die Chefs des Stadtwaldes, auf Dr. Frieder Dinkelaker und auf Dominik Bader. Es war ein „Jubelruf“ des vorbildlichen Wirtschaftens über den drohenden „finanziellen Stadttod“. Denn die Stadtwaldchefs hatten nicht auch mehr ausgegeben, als sie eingenommen hatten, sondern mit ihrer vorbildlichen Arbeit 2025 mit dem Stadtwald 1.838.418,34 Euro eingenommen und einen ordentlichen Ertrag von 516.054,51 Euro erwirtschaftet. Allerdings hatten sie das Zufalls-Glück, dass sie (von allein) hochgewachsene Stadtwerte zum guten Preis „verhökern“ konnten, nämlich das mit Gottes Hilfe in der Natur gewachsene Stadt-Holz. Einen sensationellen Preis von 130 Euro pro Festmeter konnten die beiden „Stadtwaldkönige“ damit erzielen. Das angefallene "Käferholz" ließ ihre Kasse zusätzlich klingeln.
Wegen des starken Befalls des Stadtwaldes mit dem Borkenkäfer mussten die Chefs des Stadtwaldes über 4000 Festmeter Waldbäume mehr fällen, als sie eigentlich planmäßig vorgesehen hatten. Und dieser ansich unerfreuliche Umstand brachte natürlich auch mehr Einnahmen. Die Forstamtschefs Dr. Frieder Dinkelaker und Dominik Bader waren aber im Stadtwald auch als „Geburtshelfer für neues Waldleben“ aktiv. Sie ließen ihre Revierförster Manfred Fünfgeld und Simon Fesenmeyer über 26.000 neue Bäume in die schönen Wälder der Stadt Donaueschingen pflanzen. Nur so gibt es neues Leben; und jedem neuen Anfang wohnt (laut Hermann Hesse) bekanntlich ein neuer Zauber und eine neue Hoffnung inne. Nur wer immer wieder neu sät, kann auch in Zukunft ernten!
Autor: Werner Semmler Chefredakteur (Regionalia:Deutsche Zeitung:Donaueschingen, Artikel-Nr. 19078 ISSN 2698-6949)