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Samstag, 9. Mai 2026
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Naturschutzgroßprojekt Baar kostet 9,6 Millionen Euro: Wird Donaueschingen danach Subventions-Büffel-Land?

Der Schwarzwald-Baar-Kreis will in einem großen Gebiet von rund 4.300 Hektar das ehrgeizige "Naturschutzgroßprojekt Baar" durchsetzen und dabei das Förderprogramm „Chance Natur – Bundesförderung Naturschutz“ in Anspruch nehmen.

Es soll 9,6 Mio Euro Anschaffungskosten verursachen und den Grundstückseigentümern Subventionen bringen, die als weitere, jährliche Folgekosten/Pflegekosten nach der Landschaftspflegerichtlinie Baden-Württemberg künftig aus Steuermitteln aufzubringen sind. Die Kommunen erhalten Ausgleichszahlungen aus den Fördermitteln. Das Naturschutzgroßprojekt Baar ist damit auch ein langfristiges "Subventionsprogramm" für bestimmte Grundeigentümer (Landwirte). Metaphorisch könnte man es auch ein "Bundes/Landes-Steuermittel-Einzugprogramm" für den guten Zweck und natürlich auch für seine Begünstigten nennen. Der Flächenanteil der Stadt Donaueschingen auf den Gemarkungen Donaueschingen, Pfohren, Grüningen und Neudingen beträgt 527 Hektar.

In der Sitzung des Gemeinderates stellte Thomas Kring, der Projektleiter beim Landratsamt, den Plan in allen Einzelheiten vor und bat um Zustimmung zur Anlage von Flachwasserzonen am Riedsee und der geplanten Beweidung mit Karpatenbüffeln. Wie der Name sagt, stammt diese Büffelart aus den Karpaten, das ist ein Hochgebirge, das sich über Serbien, Rumänien, Ungarn, die Ukraine, die Slowakei und Polen erstreckt.

Die Nachricht, auf der Baar würden jetzt die in Mitteleuropa längst ausgestorbenen Karpatenbüffel ausgesetzt, hat großes Erstaunen ausgelöst und kam einigen Zuhörern „spanisch“ vor. Schließlich ist der Riedsee auch ein Naherholungsgebiet für Menschen und Wassersportler. Die Böschungen, die jetzt abgetragen werden sollen, waren sogar einmal Donaueschingens heimliche „FKK-Strandwiese“. Nachdem auch Oberbürgermeister Erik Pauly mit einem vorbereiteten Beschlussvorschlag „Feuer und Flamme“ für die Beweidung mit den Büffeln zeigte, durfte man sich die satirische Frage stellen, ob Donaueschingen mit der Büffelmilch in die Mozzarella-Produktion einsteigen und künftig „Mozzarella di bufala di Donaueschingen“ verkaufen will. Im Erstaunen malte man sich bereits satirisch aus, wie der Oberbürgermeister die ständig wachsende und sich natürlich vermehrende Büffelherde ( „gewissermaßen als Ortspolizei) inspiziert und zum „Büffelreiter“ wird, der menschliche Badegäste und badende Büffel voneinander trennt.

Regionalia, die kostenlose, werbefreie, gemeinnützige Zeitung für freies Wissen und wahre Information, hat darüber ein satirisch gemeintes KI-Bild erstellt, betont, dass der Oberbürgermeister in der Realität natürlich nicht auf einem Karpatenbüffel reitet, freut sich, wenn man mit Humor trotzdem lacht, betont, dass die Schaffung eines Naturschutzgebietes, das nicht von eintönigen Monokulturen, sondern von bunter Artenvielfalt geprägt ist, eine große Kulturtat für die Natur ist, und stellt das Naturschutzprojekt Baar hier ausführlich vor.
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