In der Sitzung vom 28.4.2026 beschäftigte sich der Gemeinderat von Donaueschingen wieder einmal mit ihrer Dauer-Verlust-Quelle Donauhalle. Hallenschefin Eva-Maria Hirt referierte vor dem Gemeinderat in einem langatmigen Vortrag über die Verlust-QUELLEN und über die Verlust-URSACHEN. Dabei schüttete sie einen ganzen Haufen von Problemen aus, die sie vermeintlich am GEWINNMACHEN und am VERLUSTBESEITIGEN hindern. Es waren Verlust-Rechtfertigungen!
Als unbefangener Zuhörer bekam man den Eindruck, Frau Hirt verkauft ein Produkt mit Problemen, und die Probleme beherrschen sie und sie nicht die Probleme.
Dabei schwärmte CDU-Stadträtin Ramona Vogelbacher von der Stadthalle als „eine wahre Perle unserer Stadt“ und FDP-Stadtrat Niko Reith beschwor diese „Perle mit Potenzial“. Fast eine Million Euro hat die Donauhalle 2024 Verlust gemacht und die Donauhallenverwalterin begehrte von den StadträtInnen schon wieder die Freigabe von Stadtgeld, diesmal zur Anschaffung eines Tonpultes für 32.000 Euro, 13.500 Euro für Kettenzüge und 10.000 Euro für sonstige Anschaffungen.
Widerwillig nahm der Gemeinderat den Geschäftsbericht der „Donauhallen-Lady“ über ihre „Donauhallen-Perle“ zur Kenntnis und stimmte der Aufhebung der Sperrvermerke für diese gewünschten weiteren Ausgaben zu. Im Rat setzen aber Überlegungen ein, mit welchen "Kettenzügen" man die Verlustfalle Donauhalle "zähmen" könnte.
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