Im Wald lehnt sich Baum an Baum, also warum sollen sich nicht auch Menschen an Menschen lehnen, um den sterbenden Wald in Aasen vor dem Tod zu retten?
Das sagte sich der Alt-Aasener Hans-Peter Rolle, als er vor einigen Jahren die Waldpflanzaktion der hilfsbereiten Bürger initiierte. Rolle war jahrelang für den Gemeinnutzen des Dorfes Aasen aktiv und trug wesentlich dazu bei, dass man es heute mit gutem Gewissen „Schön-Aasen“ nennen darf. Rolle sagt: „Dort, wo du die Bäume kennst und wo die Bäume dich kennen, weil du sie gepflanzt hast, da ist deine Heimat". Denn Hans Peter Rolle ist Aasens echter Philanthrop. Er sagt: „Erst die Natur und die Bäume, dann wir“, während viele Zeitgenossen sich heute dem „Ich-Egoismus“ und der Eigenvorteilsoptimierung verschrieben haben. Rolle hat auch für den Sportverein Aasen unentgeltlich wertvolle Aufbauarbeit geleistet. Auch in diesem Jahr will die Waldgruppe um Hans-Peter Rolle, Bernhard Gilli, Wolfgang Gühna und Roland Maier mit zahlreichen freiwilligen Helfern wieder gemeinnützige Pflanzaktionen im Gemeindewald von Aasen durchführen. Diese Idealisten befolgen damit den Rat des großen deutschen Naturforschers Alexander Freiherr von Humboldt: „Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder.“
Regionalia, die kostenlose, werbefreie, gemeinnützige Internet-Zeitung für freies Wissen und wahre Information, veröffentlicht hier die zehn vorgesehenen Pflanztermine im Aasener Wald.