Die Karten im Machtspiel der Bundespolitik werden bei der kommenden Bundestagswahl divergent gemischt. Der Dämon der verflixten 7 erscheint bald im Bundesparlament. Indem die Etablierten die Schimäre AfD und Linke stoisch und saudumm verteufeln, satt glaubwürdige Alternativen aufzuziehen, rufen sie das Gespenst herein. Statt zwei 40%-Parteien zu wählen, werden die Bürger - wie in Amerika - politische Revolution feiern und mehrere 10 bis 20 %-Parteien in den Deutschen Bundestag schicken. Der neue Bundestag wird voraussichtlich mit Abgeordneten aus sieben Parteien (CDU/CSU/SPD/LINKE/ GRÜNE/FDP/AFD) besetzt werden.
Weil viele Wähler klar erkannt haben, dass der gefühlte Opportunist Sigmar am Morgen oft noch nicht weiß, was der emotionale Gabriel am späten Abend wirklich will, werden diesmal viele, statt der Gabriel-SPD, das vermeintlich echtere soziale Original von Bernd Rixinger, Katja Kipping und Sara Wagenknecht wählen; falls die SPD nicht doch noch ihren "politischen Hampelmann" durch die glaubwürdigeren "Schulz-Scholzes" ersetzt.
Mit dem "Wählerschreck" und dem typischen Establishment-Gesicht Peter Tauber kann auch die CDU abschiffen. Mit ihm liefert sie bei den Personalien kein Zukunftsbild für die Zeit nach der Merkle-Schäuble-Ära.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble setzte jetzt seinen Schwiegersohn Thomas Strobl, als einen von fünf Favoriten, für die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Kanzler-Bild der Bild-Zeitung. Der alte politische Fuchs zeigt damit noch immer einen guten Riecher für Stimmungen und Wähler. Er weiß, dass die CDU-Zukunft jetzt eine sichtbare Alternative für Angela Merkel braucht: Einen Kronprinzen von Merkel. Nach Schäubles Äußerungen im Magazin „The European“ berichtete jetzt Deutschlands mächtigste Zeitung über die potentiellen Nachfolger von Angela Merkel. Danach sollen die fünf Merkel-Kronprinzen in spe Thomas Strobl (56), David McAllister (46), Jens Spahn (36) Julia Klöckner (44) und Carsten Linnemann (39) sein. Thomas Strobl ist ohne jeden Zweifel der Charisma-König der CDU und auch in Berlin „Everybody's Darling“.
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