Amts-Sorgen mit Bau-Sünden in Donaueschingen: Eigenmacht und Eigensinn von Bauherren machen Amtsleiter Jochen Amma mächtig Kummer!
Amts-Sorgen mit Bau-Sünden in Donaueschingen: Eigenmacht und Eigensinn von Bauherren machen Amtsleiter Jochen Amma mächtig Kummer! (Bild: Neuer Zeitungsverein)
Bauen ist kein grenzenloses Wunsch-Konzert. Weil aber viele Bauherren sich ihre Wünsche nach ihren egoistischen Vorstellungen „grenzenlos“ erfüllen wollen, gibt es viele „Schwarzbauten“ und Bausünder. Die kommunalen Bauverwaltungsbehörden haben viel Ärger mit eigensinnigen und sturen Bauherren am Hals.
Als „Schwarzbau“ bezeichnet man ein Bauwerk, das illegal errichtet wurde, weil es gegen die Vorgaben des Baurechts verstößt, weil eine Baugenehmigung fehlt oder weil es von der Baugenehmigung abweicht. Das betrifft nicht nur ganze Häuser, sondern auch kleine Anbauten und Eingriffe in den Baugrund. Zwar sollte nach unserer Rechtsordnung Gemeinnutz vor Eigennutz gehen, doch bei der Masse der heutigen „Individualisten“ spricht zwar auch leise das Gewissen, aber der Eigennutz, der Eigensinn, die Ich-Sucht und die Begierde schreien. Deswegen gibt es beim Baurecht viele kleine und große „Schwarzbau-Sünderlein“.
Wer seine egoistischen Begierden nicht zügeln kann, macht einfach frech, was er will, und ignoriert das Baurecht, den Naturschutz, das Landschaftsbild und das Nachbarschaftsrecht. Die Wünsche der „Schwarzbau-Egoisten“ sind teilweise egozentrisch und narzisstisch und haben manchmal einen Hauch von Starrsinn; man könnte ein dickes Buch über die verrückten und frechen Ideen dieser „Eigenvorteils-Optimierer“ schreiben. Es gibt auch viele Schwarzbauten in Donaueschingen.
Jürgen Amma, der Leiter des Bauverwaltungsamtes der Stadt Donaueschingen, muss den vermeintlichen „Bausündern“ auf die Finger klopfen und dem Baurecht Geltung verschaffen. Das ist ein harter Job, bei dem man sich nur unbeliebt machen kann und bei den Bausündern „Arschkarten“ zieht. Amma ist ein sehr sachkundiger, korrekter Amtsleiter, der das geltende Baurecht aus dem Effeff kennt und diese unangenehme Ordnungsaufgabe wie ein gewissenhafter, ehrlicher und aufrichtiger Staatsbeamter ausführt. Amma wird hinter den Kulissen oft zu Unrecht als „Erbsenzähler“ verspottet, wenn er den Schwarzbauern die Zähne des geltenden Rechts zeigt. Doch seine Arbeit ist wichtig, damit „die Kirchen im Dorf bleiben“ und nicht Türme, Luftschlösser, Hüttenwerke, Swimmingpools, Sternwarten, Vogelvolieren, Raubtierkäfige, Lusthäuser, Silos und andere exzentrische oder egoistische Bauwerke dort entstehen, wo sie nicht hingehören oder wo sie nicht behördlich genehmigt sind. Dann muss der Donaueschinger "Baurechts-Papst" Amma seinen "Bausünder-Dickköpfen" sagen "na,na,na".
Regionalia, die kostenlose, werbefreie und gemeinnützige Deutsche Zeitung für freies Wissen und wahre Informationen, berichtet nachfolgend über sichtbare Schwarzbauten in Donaueschingen.
Wir sind alle kleine „Bausüderlein“?
„Wir sind alle kleine Sünderlein, 's war immer so, 's war immer so. Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeih'n, 's war immer, immer so“, sang einst Willy Millowitsch nach der Melodie des Komponisten und Liedertexters Heinz Korn im Kölner Karneval. Das Lied hat seinen Ursprung im Volkslied von 1887 des Deutschen Kaiserreichs „Wenn wir sonntags in die Kirche gehen, es war immer so“ und besingt die menschliche Unvollkommenheit und den Trost, dass der liebe Gott (nach dem Vorbild der Erbsünden von Adam und Eva) Schwächen verzeiht.
Diese Gnade der Verzeihung kann man bestimmt auf kleine Verfehlungen im Leben anwenden, aber nicht für große Sünden, massive Schwarzbauten und auf vorsätzliche Taten zu Optimierung des eigenen Vermögensvorteils.