Nicht nur im Land, sondern auch in Donaueschingen, sind viele Bürger mit der überbordenden Bürokratie unzufrieden oder gar frustriert. Es besteht bei vielen Bürgern der Verdacht, die Kosten der Verwaltungsbürokratie und die Zinsen und die Rückzahlungsverpflichtungen auf die gemachten Schulden würden den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft wegfressen. Das entnehmen wir aus Zuschriften an unsere Zeitung. Denn die Kommunen haben überwiegend gute Steuer- und Gebühreneinnahmen, aber sie geben zu viel aus, auch für teuere Beratungen, Gutachter und Fremdleistungen.
Weil die Amts- und Mandatsträger diese Unzufriedenheit im Volk offensichtlich spüren und die Kassen leer sind, bemühen sie sich allmählich um Einsparungen. Doch, statt bei den Kosten der Verwaltungsbürokratie zu sparen, wird zunächst bei den Ausgaben für die Bürgerleistungen gespart. Und so beschloss der Gemeinderat der Stadt Donaueschingen eine neue Ausschreibung für die Betreibung ihrer Stadtbusse. Dabei sollen die Buslinien DS1 und DS2 statt halbstündlich nur noch im Stundentakt verkehren. Dadurch werden Einsparungen erwartet.
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