Regionalia
Umkirch
Thursday, January 27, 2022
ISSN 2698-6949
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Selbst der Indianer-Baum Osagedorn trägt Früchte in Umkirch: Traumhafte Herbstfärbung im Queen-Auguste-Victoria-Park.

Ein Hauch vom "Indien Summer": Umkirchs Queen-Auguste-Victoria-Park zeigt sich derzeit in seinem farbenprächtigen Herbst-Kleid. Zahlreiche Baumarten färbten in den letzten Wochen ihre Blätter. Parkschöpfer Werner Semmler hatte bei der Anlage seines Gartenkunstwerkes besonders auf die Artenvielfalt seiner Park-Lebewesen geachtet. Deswegen ist der Park das Zuhause von seltenen Bäumen geworden, die man nicht überall sieht. Besonders stolz ist der Parkschöpfer auf drei junge Exemplare der „Aesculus Indicia“. Diese „indischen“ Rosskastanien stammen aus dem Himalaya und erfreuen durch ihre späte und besonders lange Blüte in blaßrosa. Ihre weitere Besonderheit: Sie haben nicht, wie die anderen Kastanien, nur fünf, sondern sieben Blätter an langen Stielen. Sie sind bisher nicht von den Rosskastanien-Miniermotten (Blatt-Tütenmotten) befallen.

Der vor 12 Jahren von Werner Semmler eigenhändig in seinen Park gepflanzte Milchorangenbaum, aus der Familie der Maulbeerengewächse, im Volksmund auch Osagedorn genannt, trug jetzt (im zweiten Jahr) erneut reichlich tennisballgroße, gelbgrünen Früchte. Der Osagedorn (Botantischer Name Maclura pomifera) stammt aus dem Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Ursprungsland des Osagedorns in Texas, Arkansas und Oklahoma war das Siedlungsgebiet des Indianerstamms der „Osage“. Die Indianer schnitzen aus seinem Holz ihre Bögen und benutzten seine langen Dornen. Der Milchorangenbaum ist heute in Europa noch in der Toskana, in Kroationen und auf der Insel Mainau zu finden. Von der Insel Mainau stammt der Umkircher Osageorn. Gustaf Lennart Bernadotte, Graf af (von) Wisborg hatte Werner Semmler bei einem Besuch einen Ableger des Mainau-Osagedorns geschenkt.

Ihr prächtiges Orange-Kleid zeigen auch die in Europa ebenfalls seltenen Tupelobäume. Diese Bäume stammen aus der Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Ihr botanische Gattungsname Nyssa-Nyssaceae leitet sich aus ihrer Wasserbedürftigkeit und der Wassernymphe mit dem Namen Nyssa ab. Ihre Heimat ist Amerika, den Tälern des Mississippi , Asien, Indien und China. Die Baumart ist heikel und gefährdet. Es gibt nur noch wenige Arten. In Europa werden jetzt wieder Anpflanzungen versucht. Bisher ist es dem Parkschöpfer gelungen, im warmen Breisgau vier Exemplare am Leben zu erhalten, und zwar zwei „Wasser-Tupelobäume“ (Nyssa aquatica) und zwei „Schwarze Tupelobäume“ (Nyssa sylvatica).

Ein wunderbares Herbstkleid zeigt auch die „Quercus coccinea“. Die Scharlacheiche mit ihrer exotischen Blattform weist in diesem Jahr eine kräftige scharlachrote Färbung auf. Unserem Fotos zeigen das goldgelbe und prächtige Blatt und die Blüte der indischen Kastanien, die Früchte es Osagedorns und die Färbung der Tupelobäume im Queen-Auguste-Victoria-Park in Umkirch.
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