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Mittwoch, 12. August 2026
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Millionengeschäfte mit neuen Friedhofs-Konzepten? Werden Kommunen vom selbst ernannten Freiburger „Friedhofsexperten" Weiher abkassiert?

Bessere Geschäfte mit dem Tod: Werden klamme Kommunen von „Friedhofexperten“ in teure Verträge gelockt? (Bild: Regionalia)

„Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann“, heißt es süffisant in Mario Puzos Roman „Der Pate“.

Ein ähnlich unwiderstehliches Angebot hat wohl vermeintlich Stefan Lubowitzki aus Freiburg im Breisgau in der Aktentasche, wenn er bundesweit die Bürgermeister der Kommunen und ihre Friedhofsverwalter besucht. Denn diese erscheinen öfter mit der Verwaltung ihrer Friedhöfe überfordert, können die Kosten ihrer Friedhöfe oft nicht einmal selbst kalkulieren, reduzieren und in den Griff bekommen, brauchen dann am besten saftige Gebührenerhöhungen und dafür ein Alibi mit einem Gutachten oder einem neuen Friedhofs-Konzept, das sie (und ihren Gemeinderat) bei Fehlgriffen aus der Verantwortung nimmt. Man erinnert sich dabei unweigerlich an die gescheiterte deutsche Fußball-Nationalmannschaft, als anständig bezahlte Star-Spieler bei der WM keinen Elfmeter schießen wollten, weil sie die Verantwortung fürchteten.

Der „Sport-Entertainer“ Stefan Lubowitzki ist Vertriebsprofi und kam auf die geniale Idee, sich den überforderten Kommunen als selbst erkannter „Friedhofs-Experte“ anzudienen und diese in Verträge zu ziehen. Zunächst verkauft er ihnen einen sogenannten Workshop "Strategietag Friedhof 2050“, um anschließend vermutlich einen Auftrag für ein neues Friedhofskonzept für seine Weiher GmbH zu ergattern. Von der Stadt Donaueschingen (ca. 22.300 Einwohner) soll er nach Angaben der Stadt für seinen Strategietag ein Honorar von 13.756,42 Euro brutto verlangt haben, welches ihm Friedhofsverwalter Jochen Amma wohl zugestand. Die Technischen Betriebe, Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Velbert (ca. 84.930 Einwohner) teilten unserer Zeitung mit, bei ihnen sei am 11.6.2026 ein „Strategietag Friedhof 2050“ durch die Weiher GmbH abgehalten worden und man habe dafür ein Honorar von 13.960,38 netto berechnet bekommen. Die Gemeinde Maulburg im Wiesental (ca. 4366 Einwohner) hat unserer Zeitung mitgeteilt, dass ihr für den „Strategietag Friedhof“ von Weiher 12.334,78 Euro brutto in Rechnung gestellt wurden und in der Folge die Weiher GmbH mit der Erstellung einer „Friedhofkonzeption“ zum Preis von 32.212,40 brutto beauftragt wurde. Auch der Stadt Füssen (ca. 15.300 Einwohner) hat Weiher einen „Strategietag Friedhof 2050“ für 7.984,19 Euro verkauft. Danach wurden Leistungsmodule für Friedhofskonzeption, Bedarfskalkulation, Digitalisierung, Bodengutachten, Gebührenkalkulation, Satzungserstellung, Projektmanagement, Beratung und Baumgraberstellung von Weiher gekauft. Maximilian Eichstetter, Erster Bürgermeister der Stadt Füssen, teilte uns auf schriftliche Presseanfrage schriftlich mit, seine Stadt habe insgesamt Zahlungen in Höhe von 131.817,60 Euro an Weiher geleistet, zuzüglich 20.798,23 Euro für das Modul Baumgrabherstellung.

Weiter teilte der erste Bürgermeister von Füssen unserer Redaktion schriftlich mit: „Ergänzend zu den übermittelten Informationen möchte ich klarstellen, dass auch die Stadt Füssen mit der Zusammenarbeit und dem Gesamtergebnis nicht vollumfänglich zufrieden war....Vor diesem Hintergrund wurden nach Abschluss des beauftragten Projekts bewusst keine weiteren Aufträge an die Firma Weiher GmbH vergeben."

Die Stadt Siegen (ca. 102.540 Einwohner) teilte mit, der „Strategietag Friedhof 2050“ sei von der Weiher GmbH bei ihnen am 5.3.2025 durchgeführt worden. Es sei dafür von Weiher ein Honorar von 23.484,77 Euro berechnet worden. Weitere Aufträge seien von der Stadt Siegen an Weiher nicht erteilt worden. Die kleine Gemeinde Wolfschlugen im Landkreis Esslingen (ca. 6.424 Einwohner) teilte unserer Zeitung auf Anfrage mit, sie habe an die Weiher GmbH für den „Strategietag Friedhof“ 9.912,27 Euro bezahlt und die Weiher GmbH in der Folge mit einer Friedhofkonzeption und einzelnen Modulen für weitere Dienstleistungen beauftragt. Insgesamt seien von der Gemeinde Wolfschlugen Zahlungen in Höhe von 75.984,21 Euro an die Weiher GmbH geleistet worden. Die Gemeinde Grünstadt (ca. 14.604 Einwohner) im Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) teilte unserer Redaktion mit, Weiher habe für den „Strategietag Friedhof“ 9146,00 Euro in Rechnung gestellt. In der Folge sei die Weiher GmbH in Einzel-Modulen mit Friedhofskonzeption, Gebührenkalkulation, Beratung und anderem beauftragt worden und es seinen an Weiher bisher Zahlungen von Höhe von 34.751 Euro geleistet worden. Zudem sei die Weiher GmbH nunmehr mit der Erstellung einer neuen Friedhofsgebührenkalkulation sowie der Ausarbeitung einer neuen Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung beauftragt worden. Hierfür würden voraussichtlich erneut Kosten in Höhe von mindestens 14.894,05 entstehen. Die Gemeinde Reichenau im Bodensee folgte nach dem bezahlten „Workshop-Strategietag“ dem Angebot des Entertainers und Friedhof-Experten Stefan Lubowitzki und beauftragte ihn mit einer Friedhofskonzeption. Am Ende kostete das Friedhofskonzept der Firma Weiher die Reichenau nach der Presseauskunft der Gemeinde angeblich rd. 66.000 Euro. Die Gemeinde Reichenau hat nur 5200 Einwohner und bei rund 60 Sterbefällen pro Jahr wird bei Umlegung dieser Kosten sofort klar, wer die Gewinner und wer die Verlierer dieses „geldschöpfenden Friedhofskonzeptes“ sind.

Lubowitzki teilte unserer Zeitung auf Nachfrage mit, dass er im Jahr 2025 sagenhafte 362 Friedhofsprojekte betreute. Würde er bei jedem Projekt, wie bei der Gemeinde Reichenau, 66.000 Euro kassieren, kämen Lubowitzki mit seiner vermeintlichen „Friedhofs-Masche“ und seinen verkauften und honorierten "Raster-Schablonen" von Friedhofskonzepten, die er vermeintlich immer wieder und immer öfter für neue, naive Gemeinden kopiert, auf geschätzte Einnahmen von 23.892.000 Euro. Unsere Pressefragen zur Höhe seiner Preise, Honorare und Einnahmen beantwortete Lubowitzki leider nicht konkret. Deswegen können wir noch nicht sagen, was seine Weiher GmbH bisher insgesamt bei den deutschen Kommunen tatsächlich einkassiert hat.

Wir recherchieren daher noch bei weiteren betroffenen Gemeinden und werden hier über die Ergebnisse berichten. 

Die Gemeinde Meckesheim im Rhein-Neckar-Kreis (ca. 5.375 Einwohner) teilte uns inzwischen auf unsere Presseanfrage schriftlich mit, sie habe von der Weiher GmbH am 30.10.2018 einen sogenannten „Strategietag Friedhof“ durchführen lassen und dafür ein Honorar von 4000 Euro netto berechnet bekommen. In der Folge sei der Gemeinderat vom Angebot der Weiher GmbH überzeugt worden und es seien weitere Modul-Aufträge für Friedhofskonzeption, Bürgerinformationsveranstaltung, Bodengutachten, Friedhofssatzung und Gebührenkalkulation an Weiher erteilt worden. Insgesamt seien von der kleinen Gemeinde Zahlungen von ca. 63.000 Euro an Weiher geleistet worden und danach seien die Friedhofsgebühren in Meckesheim erhöht worden.

Die kleine Stadt Löffingen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald (ca. 7700 Einwohner) begann 2017 die Zusammenarbeit mit Weiher und kaufte zahlreiche Einzelmodule, Beratungen, Gutachten, Informationsveranstaltungen, Gebührenkalkulationen und Schätzungen und wendete nach der unserer Redaktion von Bürgermeister Tobias Link schriftlich übermittelten Aufstellung bis zum 11.6.2026 insgesamt 262.076,69 Euro für die Friedhofskonzeption der Kleinstadt auf. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Sterberate von 1 % der Bevölkerung ergeben sich beachtliche Kosten für dieses Löffinger Friedhofskonzept , das von Weiher angeregt und im Gemeinderat beschlossen wurde. Bürgermeister Link teilte uns mit, im Jahr 2025 habe es ingesamt 65 Bestattungsfälle in der Stadt Löffingen gegeben.

Die bayerische Stadt Bad Kötzting im Landkreis Cham in der Oberpfalz (ca. 7390 Einwohner) hat mitgeteilt, dass auch sie einen bezahlten sogenannten Strategietag Friedhof von der Weiher GmbH durchführen ließ und in der Folge Aufträge für Einzel-Module im Wert von 39.023,59 € an Weiher erteilt wurden. Weiterhin folgt eine Neukalkulation der Friedhofsgebühren.

Die Stadt Weikersheim im Main-Tauber-Kreis (ca. 7900 Einwohner) teilte mit, sie habe für den Strategietag Friedhof 2050 an die Weiher GmbH ein Honorar von 10.575 Euro bezahlt und für weitere Leistungen bisher Zahlungen von insgesamt 24.440 Euro an Weiher geleistet.

Der Magistrat der Stadt Schwalbach im Main-Taunus-Kreis (ca. 15.500 Einwohner) teilte uns auf unsere Presseanfrage schriftlich mit, auch bei ihnen sei in freihändiger Vergabe am 29.6.2021 im großen Saal ihres Bürgerhauses ein Strategietag Friedhof 2050 für ein Honorar von 7.636,28 Euro durchgeführt worden. Zuvor seien schon Urnenwände von Weiher gekauft worden. Unabhängig vom Strategietag habe die Stadt Schwalbach weitere Aufträge an Weiher vergeben. Insgesamt seien bisher an die Weiher GmbH Zahlungen in Höhe von 321.121,06 Euro geleistet worden. Es habe danach eine Neufassung der Friedhofs- und Bestattungsordnung sowie der Gebührenordnung gegeben. Nach den Recherchen unserer Zeitung wurden die Gebühren in Schwalbach danach teilweise massiv erhöht.

Die Stadt Eschborn im südhessischen Main-Taunus-Kreis (ca. 23.000 Einwohner) teilte uns schriftlich mit, sie habe 2019 einen Strategietag im Bürgerzentrum in Niederhöchstadt mit Weiher durchgeführt und der Weiher GmbH dafür ein Honorar von 8.147,-- Euro brutto bezahlt. Ebenfalls teilte die Stadt Eschborn schriftlich mit: „Von 2013 bis 2026 hat die Stadt Eschborn an die Firma Weiher Zahlungen in Höhe von insgesamt 479.062,48 Euro geleistet.“

Die Stadt Schongau im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau (ca. 12.676 Einwohner) teilte unserer Redaktion schriftlich mit, man habe mit der Firma Weiher am 9.10.2024 einen Strategietag Friedhof durchgeführt und es seien dafür Kosten von ca. 14.000 von der Weiher GmbH berechnet worden. Es seien weitere Aufträge an Weiher erteilt worden. Insgesamt sei man bereits seit 2015 Kunde von Weiher und es seien seither Zahlungen in Höhe von ca. 124.500 Euro an Weiher geleistet worden, die Friedhofsgebühren seien auch erhöht worden.

Die Kreis- und Hansestadt Korbach im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg (22.789 Einwohner) hat mitgeteilt, bei ihr sei von Weiher ein Strategietag Friedhof durchgeführt worden und man habe dafür an Weiher ein Honorar von 14.231,11 Euro bezahlt. Weitere Aufträge seien nicht an Weiher erteilt worden. Die weiteren Konzepte für den Friedhof seien selbst von der Stadt ausgearbeitet und mit eigenen Planungen verfeinert und umgesetzt worden.

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Zurzeit wirbelt ein gewisser Stefan Lubowitzki aus Freiburg die Friedhöfe und Kommunen des Landes auf. Sein Unternehmen Weiher GmbH berühmt sich als „führender Friedhofsexperte“ und Marktführer mit großer Erfahrung und soll mit sogenannten „Workshops“ und „Friedhofs-Konzepten“ kräftig bei Kommunen im ganzen Land vermeintliche Honorare und Entgelte abkassieren. Tatsächlich ist Lubowitzki aber erst seit 2021 als Geschäftsführer bei der Weiher GmbH aktiv. Zuvor war er seit 2015 zunächst Sales Manager und ab 2018 "Experte" in dem Unternehmen.  Daneben wirbt Lubowitzki auf einer eigenen, umfangreichen Webseite für seine Dienste als „Sport-Entertainer“ und rühmt sich mit der Expertise von 25 Jahren Erfahrung als „Stadionsprecher, Moderator und Sport-Entertainer“. Lubowitzki hatte die Weiher GmbH, nach der Gründung 2008 durch den Marketing-Experten Tobias Weiher (jetzt Mahalo-Marketing GmbH in Zürich), später vom bisherigen Geschäftsführer Veit Cornel Hilser und den anderen Weiher-Gesellschaftern übernommen.

Der frühere Weiher-Geschäftsführer und Marketing-Experte Tobias Weiher wirbt auf seiner Webseite für sich mit dem Slogan: „Die Verwandlung von Blei in Gold – in Businnes, Teams und Menschen“. Er ist aber als Geschäftsführer aus der Weiher GmbH schon lange ausgeschieden.

Man darf daher - bei Betrachtung der heutigen Aktivitäten der Weiher GmbH - fragen, ob die Aussage des früheren Weiher-Geschäftsführers Tobias Weiher auch für seine Nachfolger in der heutigen Weiher-Geschäftsführung zum geschäftlichen Credo werden. Denn die Weiher GmbH wirbt auf ihrer Homepage mit 34 Jahren Erfahrung, also auch mit ihrer Erfahrung aus der Vergangenheit, und da stand sie bekanntlich unter der Leitung der früheren Geschäftsführer.

Ist es das neue Unternehmens-Ziel der Weiher GmbH und ihres  heutigen Alleingesellschafters und Geschäftsführer Stefan Lubowitzki, die „bleischweren“ Friedhöfe der Städte und Gemeinden in „goldene Honorare“ für Weiher, in Zahllasten für die Gemeinden und in höhere Gebühren für die Angehörigen von Verstorbenen „zu verwandeln“?

Veit Cornel Hilser handelt in seiner Firma „Salcona e.K.“ mit Verpackungsmaterialien und Verbrauchsgütern und war nach Tobias Weiher Geschäftsführer der Weiher GmbH, die zuvor ebenfalls damit handelte und kein „Friedhofsexperte“ war. Veit Cornel Hilser engagierte sich auch in der „Tank You Hero eG“.

Stefan Lubowitzki kam vermeintlich auf die "Geschäftsidee", den Kommunen den noch vollkommen unbestimmten Wandel im Geschäft mit dem Verkauf von sogenannten „Strategie-Workshops“, Friedhofs-Konzepten und sonstigen Dienstleistungen teuer zu verkaufen, durch seinen spekulativen, aber verkäuferisch wirksam vorgetragenen Blick in die unbekannte "Glaskugel" der künftigen Entwicklung des Bestattungswesens. Lubowitzki will den Kommunen möglichst sein „Gesamtpaket Friedhof“ verkaufen und daran verdienen. Er argumentiert mit den Verlusten der Kommunen im Friedhofswesen und verkauft ihnen in der Regel zunächst für ein saftiges Honorar einen sogenannten Strategie-Workshop "STRATEGIETAG FRIEDHOF 2050" zu dem der Bürgermeister, die Gemeinderäte und die örtlichen Vertreter der Kirchen und des Bestattungswesens eingeladen werden. Bereitwillig geben die Friedhofsverwaltungen Lubowitzki die Friedhofs- und Bestattungsdaten, und er kann sie wirkungsvoll und mit Bildern in seinen Verkaufsvortrag einarbeiten. In diesem Forum erhält er unter dem Deckmantel der fachkundigen Beratung eine optimale, bezahlte Verkaufsveranstaltung für seine Dienstleistungen. In Wahrheit ist er aber nicht selbstloser „Berater“, sondern gewiefter Verkäufer. Er zieht nach unseren Recherchen viele Gemeinden danach in weitere Verträge, die zu weiteren Zahlungen verpflichten. Die Teilnehmer werden in dem bezahlten „Workshop“ mit Notizblock, Schreibgerät und Ideen-Kärtchen versorgt, dürfen Anregungen und Ideen einbringen und arbeiten damit unbewusst an der von Lubowitzki mit viel Sprachwitz vorbereiteten künftigen Auftragserteilung für seine Weiher GmbH durch den jeweiligen Gemeinderat. Weiher verspricht ein Friedhofs-Konzept, bei dem die Kommunen und Friedhofsverwalter nicht mehr selbst kalkulieren, rechnen, Einsparungen vornehmen oder Gebühren erhöhen müssen, sondern sich bequem auf ein willkommenes Alibi, nämlich auf das selbst entwickelte Friedhofs-Konzept von Weiher, verlassen dürfen. Danach füllt Weiher die Daten in seine Programme, vereinigt seine "Raster-Schablonen" mit den spezifischen Daten und Bildern der betreffenden Gemeinden und präsentiert „mit Pauken und Trompeten“ und mit großen Worten und großer öffentlicher Wirkung das von der Gemeinde erstellte „Neue Friedhofs-Konzept“. Nachdem er das Honorar für den sogenannten Strategie-Workshop kassiert hat, kassiert er weitere Honorare von den Gemeinden.

Mehr dazu folgt in Kürze hier in dieser Zeitung!

Wir haben an die Firma Weiher diese Fragen gestellt:

Sehr geehrter Herr Lubowitzki,

für einen umfassenden und ausführlichen Bericht über künftige Friedhofsgestaltung bitte ich Sie um Beantwortung folgender Pressefragen:

Sie teilen mit, Sie seien bundesweit das einzige Unternehmen, das sich als „Friedhofsexperten“ zu 100 % ganzheitlich auf Friedhofsentwicklung spezialisiert habe und derzeit 362 Projekte betreue.

Pressefragen:

Welches sind die 362 Projekte?
Bitte senden Sie uns eine Liste mit den Namen der 362 Projekte/Gemeinden

Wie sind Ihre Preise für Ihre angebotenen einzelnen Module?
Bitte senden Sie uns eine vollständige Preisliste

Sie bieten einen sogenannten Strategietag als Workshop an.
Was kostet so ein Strategietag die jeweilige Kommune?

Berechnen Sie allen Kommunen die gleichen Preise oder haben Sie für den Strategietag unterschiedliche Preise?

Was ist in dem Preis für den Strategietag/Workshop enthalten?

Wie geht es danach weiter?
Welche Kosten berechnen Sie in der Folge für welche Leistungen?

Was kostet eine Machbarkeitsstudie und was ist im Preis enthalten?

Was berechnen Sie für Strategieberatungen?

Was berechnen Sie für diese Planungen?

  1. Friedhofkonzeption

  2. Objektplanung

  3. Bereichsplanung

  4. Bedarfskalkulation

  5. Personalplanung

  6. Vermessung

  7. Digitalisierung

  8. Bodengutachten

Was berechnen Sie für den Betrieb?

  1. Gebührenkaluklation

  2. Satzungserstellung

  3. Marketing

  4. Projektmanagement

  5. Projektoptimierung

  6. Erfolgssicherung

  7. Beratung

  8. Belegsteuerung

Was berechnen Sie für Grabsysteme?

  1. Baumgrabsysteme

  2. Wiesengrabsysteme

  3. Urnenwände

  4. Urenenstelen

  5. Innenkolumbarien

In einer getrennter Recherche befragen wir die betroffenen Gemeinden zu ihren geleisteten Zahlungen.

 

ANMERKUNG DER REDAKTION: Der frühere Text des Artikels wurde korrigiert.

Autor:  Werner Semmler Chefredakteur (Regionalia Deutschland, Artikel-Nr. 19528 ISSN 2698-6949)

Angelegt am 08.07.2026 10:12.

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Millionengeschäfte mit neuen Friedhofs-Konzepten? Führte in Donaueschingen Oberbürgermeister Erik Pauly "Friedhofsexperte Weiher" blauäugig höchstpersönlich ein? (Bild: Werner Semmler)  
   
 


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