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Freiburg
Dienstag, 12. Mai 2026
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Horrordrama statt Panorama: Malheur am schönen Panoramaweg in Aasen, mit „Goldener Zitrone“ für die Stadtverwaltung!

Goldene Zitrone für die Stadtverwaltung! (Bild: Regionalia)

Der Panoramaweg, der auf der Höhe des Aasener Kapfes über die berühmte „Mariengrotte“ und das „Bettelhansenkreuz“ zur Heidenhofener Höhe führt, ist der vermeintlich schönste Höhenweg der Baar. Er gewährt den Benutzern einen exklusiven, sensationellen Blick auf die atemberaubende Schönheit der Baarlandschaft, auf den Fürstenberg und den Wartenberg, auf Donaueschingen, auf die Engener Höhe und manchmal sogar auf die Alpen und mehr. Er bringt einen „Augenschmaus“ für die Menschen, die unsere schöne Heimat betrachten wollen, die Natur als „bessere Medizin“ ansehen und nicht nach Dubai und auf andere Erdteile fliegen können oder wollen.

Aber genau dort, wo man das „pan“ (alles) auf „horama“ (Anblick), nämlich das „Panorama“ erblicken sollte, passierte jetzt ein „Malheur“, ein vermeintlich städtisches „Verwaltungs-Handlungs-Drama“. Das Bauamt der Stadt ließ den holperigen und ausgewaschenen Feldweg auf dem feinen „Aasener Aussichtsbalkon“ neu teeren. Die Bauarbeiter fingen mit ihren Teerarbeiten an den beiden Endstücken an und mussten am Mittelstück aufhören. Angeblich war kein Geld mehr da, um das kurze Mittelstück auch noch zu teeren. Bei der Betrachtung der schiefen, halbfertigen Stadt-Tat denkt man sofort an einen schlechten Witz, an einen Irrtum oder an einen „Blackout“ der Planer. Doch die Augen und die Füße kommen nicht darum herum, wahrzunehmen, dass es kein Witz, sondern Realität ist.

Und so ist jetzt der Panoramaweg nun ein Schaustück dafür, warum Bürokratie das Einfache oft schwierig macht und warum der Staat und die Kommunen umständlicher und teurer bauen als der Privatmann. In diesem Fall konnten die Straßenbauer nicht den Aphorismus anwenden: "Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei". In Aasen gibt es drei Anfänge und drei Enden bei diesem Straßenbau.

Regionalia, die kostenlose, werbefreie und gemeinnützige Deutsche Zeitung für freies Wissen und wahre Informationen zeigt das Malheur am Panoramaweg, bringt dazu die Stadt-Erklärung und verleiht der Verwaltung die „Goldene Zitrone“ für pseudoperfekte Bauplanung. 

Die Stadtverwaltung Donaueschingen beantwortete die Presseanfrage unserer Zeitung wie folgt:

"1. Warum ist der Panoramaweg nicht in seiner Gesamtheit fertiggestellt worden und warum wurden die Arbeiten eingestellt?

Die Maßnahme fasste zwei ursprünglich getrennte Projekte – Panoramaweg und Bettelhansenkreuz – in einer gemeinsamen Ausschreibung zusammen. Das Mittelstück wurde dabei bewusst ausgeklammert, da es als eigenständiger Abschnitt zu bewerten ist. Die beiden Teilmaßnahmen sind zwischenzeitlich abgeschlossen.

2. Was geschieht mit dem nicht restaurierten Mittelstück?

Das Mittelstück wird auf einen späteren Zeitpunkt zurückgestellt, da im Vergleich zu den sanierten Teilstücken kein akuter Handlungsbedarf besteht. Angesichts des allgemeinen Kostendrucks im Haushalt werden Maßnahmen entsprechend dem tatsächlichen Schadensbild umgesetzt.

3. Wann wird das Mittelstück restauriert?

Die Finanzierung des Mittelstücks ist für die mittelfristige Planung vorgesehen

Freundliche Grüße  Jennifer Schwörer"

Autor:  Werner Semmler Chefredakteur (Regionalia:Deutsche Zeitung:Donaueschingen, Artikel-Nr. 19157 ISSN 2698-6949)

Angelegt am 12.05.2026 10:20.

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Ende-Gelände: Hier hörten die Straßenbauer mit der Teerung an Panoramaweg auf (Bild: Werner Semmler)  

Panorama-Blick vom Panoramaweg von Aasen auf Donaueschingen (Bild: Werner Semmler)  

Sichtbare Schönheit: Blick auf Schön-Aasen und die Baar. (Bild: Werner Semmler)  

Atemberaubend: Der Blick vom Panoramaweg in Aasen auf die Baar (Bild: Werner Semmler)  
   
 

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