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VfR Umkirch startet mit 9:1-Kantersieg in die Saison - "Schuss-Maschine" Dubicki trifft fünf mal ins Schwarze

Held des Tages: VfR-Spieler Thomas Dubicki (Image: Achim Keller)

Wenn es so weiter geht ist der Aufstieg keine Utopie: Die Fußballer des VfR Umkirch haben am Sonntag gleich im ersten Saisonspiel ihre Ambitionen in der neuen Spielzeit untermauert und eine richtige Duftmarke gesetzt. Gegen den SV Ebnet gewann das Team der Spielertrainer Angelo Caporale und Dirk Wiedemann mit 9:1 (4:1). „Viel mehr Tore kann man nicht schießen“, war Angelo Caporale nach der Partie selbstredend zufrieden. Seine Goalgetter-Qualitäten unterstrich Thomas Dubicki, der im Mühlbachstadion allein fünfmal traf und "Umkirchs Held des Tages" wurde. 

Nun sind die Gäste aus dem Freiburger Osten gewiss kein Spitzenteam der Kreisliga B, neun Tore müssen aber erst einmal erzielt werden, egal, wie der Gegner heißt. Zudem haben die Umkircher, die wie berichtet seit wenigen Wochen vom neuen Spielertrainerduo Caporale/Wiedemann trainiert werden, zum Saisonauftakt auch spielerisch überzeugen können. Das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, normalerweise heißt es ja gerne, man müsse sich erst einspielen, Automatismen erarbeiten. „Die Torchancenverwertung war sehr gut, viel mehr Tore kann man nicht schießen. Aber auch wie die Treffer zum Teil herausgespielt wurden: das war richtig schön anzusehen“, lobte Angelo Caporale sein Team nach seiner Punktspiel-Premiere als Coach des VfR. Der 30-Jährige war wie Dirk Wiedemann nach vielen Jahren in Bötzingen und Sasbach ins Mühlbachstadion zurückgekehrt und hatte schon in den letzten Wochen mit dem Einzug in das Achtelfinale des Bezirkspokals erste Erfolge einfahren können.

Dass die Pokalsiege gegen zwei höherklassige Teams (March, Eichstetten) keine Eintagsfliegen waren, sondern, dass tatsächlich Substanz im VfR-Team steckt, das bewiesen die Umkircher am frühen Sonntagabend gegen Ebnet - obwohl die Hitze den Akteuren auf dem Platz alles abverlangte. Mit variablem, schnellem Spiel nutzten sie die gebotenen Räume, gingen schnell in Führung (2. Minute), und auch vom überraschenden Ausgleich nach rund 25 Minuten ließen sie sich vor rund 100 Zuschauern nicht aus dem Konzept bringen. Danach gaben die Umkircher erst richtig Gas, und bis zur Halbzeit netzte der VfR noch drei Mal ein – da war die Partie eigentlich schon entschieden. „Wir haben den Platz im Mittelfeld genutzt und unsere Konter so gefahren, dass wir laufend zu Torchancen kamen. Man muss aber auch sagen, dass der Gegner zum Teil sehr offen, nicht sehr kompakt stand“, erläuterte Caporale.

Angesichts der Temperaturen hätten die Gastgeber es nach dem Wechsel etwas gemächlicher angehen können, doch der Torhunger der VfR’ler war noch nicht gestillt: weitere fünf Treffer gelangen, wobei die Gäste in der Schlussphase wegen einer von Schiedsrichter Mirko Konsul ausgesprochenen Gelb-Roten Karte mit einem Mann weniger auf dem Platz standen und somit ihre liebe Mühe hatten, das Ergebnis einigermaßen in Grenzen zu halten. Am Ende hatten Timo Zeimet, Krause, Angelo Caporale, der Ex-FFC’ler Gianluigi Palma und nicht zuletzt Thomas Dubicki getroffen. Letzterer setzte sich mit fünf Treffern vermutlich gleich an die Spitze der Liga-Torjägerliste. „Er hat alle Fähigkeiten, die ein guter Stürmer braucht. Er könnte aber auch als echter Zehner spielen“, sagte Caporale über seinen Goalgetter.

Viel zu kritisieren hatte der Umkircher Coach nicht, welch Wunder bei einem 9:1-Erfolg. „Grundsätzlich gibt es nicht viel auszusetzen. Wir haben aber noch zu viele Torchancen zugelassen.“ Defensiv könne sein Team noch stabiler stehen und gegen kommende Gegner müsse es dies wohl auch, denn Ebnet sollte nicht der Maßstab für sein Team sein, so Caporale, der - was die Ziele in dieser Saison angeht - gegenüber den Umkircher Nachrichten erklärte: „Unser Ziel ist es, oben mitzuspielen und wenn möglich aufzusteigen“, sagte der Coach, gab aber zu Bedenken: „Es sind viele neue Spieler da, wir sind noch in einer Findungsphase. Wenn es in dieser Saison nicht mit dem Aufstieg klappt, dann versuchen wir es in der nächsten“, will er den Druck nicht allzu groß werden lassen.

Festzuhalten bleibt aber, dass die Umkircher gleich im ersten Spiel eine richtige Duftmarke gesetzt haben, und wer weiß: vielleicht kippen sie in dieser Saison ja noch eine ganze Parfümflasche aus. 

VfR Aufstellung:Merz; Caporale (68./Meier), B. Scheffner, N. Heitz; Zeimet, Wiedemann, Bertschin, J. Heitz, Palma (74./Uzunsakal); Dubicki, Krause (58./M. Vonderstraß)

Torschützen: 1:0 Krause (2.), 1:1 Nana Achille (24.), 2:1 Dubicki (26.), 3:1 Dubicki (36.), 4:1 Caporale (45.), 5:1 Dubicki (46.), 6:1 Zeimet (60.), 7:1 Palma (65.), 8:1 Dubicki (85.), 9:1 Dubicki (87.)


Ort: Mühlbachstaditon Umkirch
Schiedsrichter: Mirko Konsul
Zuschauer: ca. 100

Fotos vom Spiel in unserer Photo-Galerie:
VfR Umkirch: Spiele und Spieler von Achim Keller
Author:  Mario Seliger (Umkircher Nachrichten, Article No. 1363 ISSN 2698-6949)

Created on 8/16/2009 7:59 PM.

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Er beurkundete Kantersieg ohne jeden Zweifel: Der Schiedsrichter (Image: Achim Keller)  

Umkirchs Nr. 9 beim VfR hinterließ eine starke Duftmarke: Thomas Dubicki (Image: Achim Keller)  

Ein Team das zu Aufstiegshoffnungen berechtigt: VfR Umkirch (Image: Achim Keller)  

VfR Umkirch gegen Ebnet (Image: Achim Keller)  

Ball-Künstler oder Ball-Küsser? (Image: Achim Keller)  

Dieses Spiel endete mit einem Umkircher Sieg (Image: Achim Keller)  

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